Dynamo Dresden: Herber Rückschlag und Sorgen um Jonas Sterner

Rechtsverteidiger in Düsseldorf spät verletzt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 25.04.26 | 07:55
© IMAGO / Revierfoto

Aktuell auf Leihbasis bei Dynamo: Jonas Sterner. © IMAGO / Revierfoto

Dynamo Dresden hat es nach den beiden 2:0-Siegen zuvor beim 1. FC Nürnberg und gegen den VfL Bochum verpasst am Freitagabend den nächsten, großen Schritt zum Klassenerhalt zu machen. Anstatt einen direkten Konkurrenten vorentscheidend zu distanzieren, verlor die SGD bei Fortuna Düsseldorf mit 1:3 und liegt nun nur noch einen Punkt vor den Rheinländern.

Weil zudem Eintracht Braunschweig beim 1. FC Kaiserslautern mit 2:0 gewann, hat sich die Lage für Dynamo wieder deutlich zugespitzt. Bei ungünstigem Verlauf der verbleibenden Spiele könnte der Vorsprung sowohl auf den Relegations- als auch auf den ersten Abstiegsplatz auf nur noch einen Zähler schmelzen.

Trainer Thomas Stamm zeigte sich gleichwohl mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die am Ende 17:9 Torschüsse für sich verzeichnen konnte, nicht unzufrieden, haderte aber mit der fehlenden Effizienz und auch mit einer gewissen Schlafmützigkeit im Abwehrverhalten: „Wir haben mehr Chancen und müssen trotzdem besser verteidigen, haben einfach nicht die Wachheit“, bemängelte Stamm via Tag24 und übte auch Kritik an Schiedsrichter Tom Bauer.

Verdacht auf schwere Gesichtsverletzung

„Es gibt Sachen, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir hätten meiner Meinung nach einen klaren Elfmeter an Robert Wagner bekommen müssen, der zuerst im 16er mit der Brust den Ball spielt und dann das hohe Bein an die Brust bekommt. Bei der Ecke zum 0:2 ist es vorher ein klares Foul an Niklas Hauptmann und dann eben die Sache mit Jonas. Müssen wir akzeptieren. Der Schiedsrichter hat diese Linie gewählt“, so Stamm, der damit auch einen nicht geahndeten Ellenbogenschlag von Cedric Itten gegen Jonas Sterner kurz vor Schluss ansprach.

„Eine klare Tätlichkeit. Dass die Szene nicht gecheckt wird, ist Wahnsinn“, ärgerte sich Stamm einerseits und muss andererseits um seinen Rechtsverteidiger bangen, bei dem kurz nach Spielende der Verdacht auf eine schwere Gesichtsverletzung vorlag. Nicht ausgeschlossen, dass der ins Krankenhaus gebrachte Sterner den Saisonendspurt deshalb verpasst.

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