Eintracht Frankfurt: Gehen Gordon Schildenfeld und Martin Amedick schon wieder?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.04.12 | 07:36

Im vergangenen Sommer galt Gordon Schildenfeld als Königstransfer von Eintracht Frankfurt, nachdem er nach zähem Ringen für rund eine Million Euro von Sturm Graz losgeeist werden konnte. Doch der kroatische Nationalspieler konnte die Vorschusslorbeeren nicht wirklich rechtfertigen, obwohl die Eintracht mit 30 Gegentreffern die zweitbeste Defensive der Liga stellt.

Stattdessen leistete sich Schildenfeld desöfteren Fehler vor Gegentoren, die Trainer Armin Veh vorübergehend dazu veranlassten, den 27-Jährigen aus dem Team zu nehmen. Doch nach nur einem Spiel Pause nach dem 2:4 beim SC Paderborn war Schildenfeld wieder zurück und ist auch mangels Alternativen im Abwehrzentrum gesetzt. Dennoch würde die Eintracht dem 1,92 Meter großen Innenverteidiger einem Bericht des „Kicker“ zufolge wohl keine Steine in den Weg legen, sollte er bei der EM 2012 positiv auf sich aufmerksam machen und anschließend ein lukratives Angebot eingehen.

Unter anderem als Alternative zu Schildenfeld wurde Martin Amedick im Winter vom 1. FC Kaiserslautern losgeeist. Nach schwachem Auftakt fand sich der 29-Jährige aber schnell auf der Bank wieder. Auch für die neue Saison spielt Amedick in den Planungen nur noch eine untergeordnete Rolle, weshalb man sich bei der Eintracht offenbar schon wieder damit befasst, den Winter-Einkauf abzugeben.