Fortuna Düsseldorf: Julian Schauerte empfiehlt sich

Rechtsverteidiger noch ohne neuen Vertrag

Julian Schauerte

Schon seit 2014 bei der Fortuna: Julian Schauerte © Imago

Nach dem 3:4 beim SSV Jahn Regensburg gab es in der Startelf von Fortuna Düsseldorf vor dem Spiel gegen den FC St. Pauli drei Veränderungen. Die zuvor krank bzw. verletzt fehlenden Marcell Sobottka und Genki Haraguchi rückten erwartungsgemäß ins Team, während Julian Schauerte auf der rechten Abwehrseite etwas überraschend den Vorzug vor Jean Zimmer erhielt.

Und Schauerte rechtfertigte das Vertrauen mit einer sehr soliden Leistung, die von Trainer Friedhelm Funkel in der Rheinischen Post mit einem ausdrücklichen Lob bedacht wurde: „Julian hat ein Riesenspiel gemacht. Der wird völlig verkannt hier. Das freut mich total für ihn. Er bringt immer gute Leistungen, steht aber nicht so im Rampenlicht wie andere.“

Auch Zimmers Zukunft offen

Für Schauerte war es erst der elfte Einsatz in dieser Saison, doch nun dürfte der 29-Jährige erst einmal in der Mannschaft bleiben. Damit bieten sich dem 2014 vom SV Sandhausen gekommenen Rechtsverteidiger auch die Chance, weitere Empfehlungsschreiben in eigener Sache abzugeben.

Denn Schauerte gehört zu den Spielern, deren Verträge am Ende der Saison auslaufen. Nach den Worten von Trainer Funkel darf man aber davon ausgehen, dass die Fortuna dem gebürtigen Sauerländer, der bei Bayer Leverkusen ausgebildet wurde, ein neues Arbeitspapier offerieren wird.

Konkurrent Zimmer muss sich derweil wieder steigern. Auch, um eine Zukunft in Düsseldorf zu haben. Momentan ist der 24-Jährige vom VfB Stuttgart nur ausgeliehen und nach eher überschaubaren Leistungen in der Rückrunde scheint eine Weiterverpflichtung fraglich.

Gewinnt Düsseldorf in Duisburg? Jetzt wetten!