FSV Frankfurt: Ist Vincenzo Grifo zu halten? – Zukunftsgespräche in Kürze

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 10.02.15 | 06:43

Mit seinem 2:1-Siegtor und einer auch darüber hinaus überragenden Vorstellung hatte Vincenzo Grifo großen Anteil daran, dass dem FSV Frankfurt der Start ins neue Jahr gelungen ist. Auf schwer zu bespielendem Platz ließ der 21-Jährige seine technische Klasse immer wieder aufblitzen und die Spieler des 1. FC Nürnberg teilweise wie Fahnenstangen stehen.

Der sehenswerte Siegtreffer gegen den Club war bereits Grifos sechstes Saisontor im 20. Einsatz, wozu noch vier Torvorlagen kommen. Kein Wunder, dass der FSV den flexibel einsetzbaren Offensivmann liebend gerne auch für die kommende Saison einplanen würden. Doch nach aktuellem Stand endet Grifos Zeit am Bornheimer Hang mit Ablauf dieser Saison, ist der vierfache U-20-Nationalspieler Italiens doch von der TSG 1899 Hoffenheim nur ausgeliehen.

Vertrag bis 2017 in Hoffenheim

Grifo selbst weiß derzeit noch nicht, wohin ihn sein Weg ab Sommer führen wird. Eine Entscheidung könnte aber schon in Kürze fallen, wie der in Pforzheim geborene Deutsch-Italiener nun in „Bild“ verriet: „Ich habe in ein, zwei Wochen Gespräche mit Hoffenheim. Ich habe dort noch zwei Jahre Vertrag. Aber ich habe mir noch keine Gedanken gemacht.“

In ein, zwei Wochen wird folglich auch der FSV wissen, ob es eine Chance gibt, Grifo noch einmal auszuleihen oder womöglich sogar fest zu verpflichten. FSV-Geschäftsführer Uwe Stöver macht jedenfalls schon einmal Werbung in eigener Sache und erinnert dabei auch an das vergangene Jahr, als Grifo als Leihspieler den Abstieg von Dynamo Dresden miterleben musste: „Vergangenes Jahr war Vinz in der Rückrunde nach Dresden ausgeliehen und hat nur ein Tor gemacht. Im letzten Sommer haben wir ihn geholt. Und bei uns bekommen die jungen Spieler mehr Zeit, sich zu entwickeln.“

Ob die Frankfurter Argumente ausreichen, bleibt abzuwarten. Spielt Grifo aber so weiter wie gegen Nürnberg, wird es für die Bornheimer sicherlich extrem schwer, dürfte doch auch der eine oder andere Bundesligist den torgefährlichen Techniker auf dem Schirm haben.