FSV Frankfurt: Neuzugänge Weis und Hornschuh ohne Drittliga-Vertrag – Bei Abstieg droht Neuaufbau

Beim FSV Frankfurt geht die Angst vor dem Abstieg in die 3. Liga um, der nach drei Siegen zum Start ins neue Jahr schon fast kein Thema mehr war. Doch inzwischen sind die Bornheimer seit zehn Partien ohne Dreier und sind mit nur sechs Punkten in diesem Zeitraum der gefährdeten Zone gefährlich nahe gekommen.

Läuft am Sonntag alles gegen den FSV, könnte sich die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann vor dem letzten Spieltag sogar auf dem vorletzten Platz wiederfinden und wäre dann vor der Partie am letzten Spieltag bei Fortuna Düsseldorf nicht nur zum Siegen verdammt, sondern auch auf Schützenhilfe angewiesen. Um nächste Woche nicht mehr zittern zu müssen, soll nach Möglichkeit schon am Sonntag gegen den 1. FC Union Berlin die Sieglosserie beendet werden. Für eine höchstmögliche Konzentration ist der FSV am Donnerstag erneut ins Trainingslager gereist. Von Bad Kreuznach aus geht es am Samstag dann direkt ins Teamhotel und von dort tags darauf ins Stadion.

Direkter Wiederaufstieg wäre wohl utopisch

Wie wichtig der Klassenerhalt für den FSV wäre, zeigt ein Blick auf die aktuellen Verträge. Im Abstiegsfall würde das Arbeitspapier von Geschäftsführer Sport Uwe Stöver enden und fast alle Spieler könnten den Verein ablösefrei verlassen.

Sämtliche Planungen sind klar auf einen Verbleib in der 2. Bundesliga ausgerichtet. Auch die beiden schon feststehenden Neuzugänge Andre Weis (FC Ingolstadt) und Marc Hornschuh (Borussia Dortmund II) besitzen keinen Vertrag für die dritte Liga. Muss der FSV tatsächlich runter, stünde der Verein vor einem radikalen Neuaufbau, der Gedanken an einen direkten Wiederaufstieg kaum realistisch erscheinen lassen würde.