RB Leipzig: Gute Chancen bei Supertalent Breel Embolo?

Wolfsburg offenbar nicht mehr interessiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 26.11.20 | 07:57
Breel Embolo vom FC Basel

Auf dem Weg nach Leipzig? RB hat bei Basels Breel Embolo scheinbar gute Karten. ©Imago

Einmal ist RB Leipzig noch in der 2. Bundesliga gefordert und will sich beim gegen den Abstieg kämpfenden MSV Duisburg so präsentieren, dass erst gar kein Vorwurf in puncto aufkommen kann. Mit dem Abpfiff in Duisburg sind die Roten Bullen dann endlich in der Bundesliga angekommen, in der freilich nicht nur der Klassenerhalt das Ziel sein wird.

Vielmehr strebt man in Leipzig nach Höherem und nicht wenige Beobachter glauben, dass die Sachsen dank der Unterstützung von Red Bull mittel- bis langfristig zu einem ernsthaften Rivalen des FC Bayern München werden könnten. Warum diese Ansicht weit verbreitet ist, wird vermutlich schon die anstehende Transferperiode deutlich machen.

Ablöse als Knackpunkt?

50 Millionen Euro, die alleine für Ablösesummen zur Verfügung stehen, werden ansonsten nicht viele deutsche Vereine in neues Personal investieren und auch ein Personal-Etat von mindestens 40 Millionen Euro wurde von bisherigen Aufsteigern nicht erreicht.

Sogar international richtig für Aufsehen sorgen könnte man in Leipzig derweil mit einer Verpflichtung von Breel Embolo. Das Schweizer Supertalent, für das der FC Basel im Winter eine Offerte des VfL Wolfsburg über 30 Millionen Euro abgelehnt haben soll, wurde am Dienstag bei Basels 1:1 beim FC Thun erneut von RB-Sportdirektor Ralf Rangnick beobachtet und wird im Sommer wohl eine neue Herausforderung im Ausland suchen.

Dass die Berater des Schweizer Nationalspielers mit Wurzeln in Kamerun laut „Bild“ einen Wechsel zu einem Verein anpeilen, bei dem die Aussicht auf regelmäßige Einsätze besteht, führt dazu, dass man sich in Leipzig durchaus Hoffnungen auf den Zuschlag machen darf. Beim ebenfalls interessierten FC Liverpool wäre die Konkurrenz sicher größer und der VfL Wolfsburg soll laut „Kicker“ (Ausgabe 39/2016 vom 12.05.2016) nicht mehr das ganz große Interesse haben.

Allerdings ist noch die Ablöse ein Hindernis, denn Rangnick machte gegenüber dem „Kicker“ klar, für einen einzigen Spieler keine 30 Millionen Euro auf den Tisch legen zu wollen. Allzu weit dürfte der FC Basel aber von seiner Forderung nicht abrücken.

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