RB Leipzig: Matthew Miazga kommt vorerst nicht – Hallescher FC weiter an Daniel Frahn interessiert

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 09:31

Bei der Suche nach einem neuen Innenverteidiger ist RB Leipzig auch wenige Tage vor Transferschluss am kommenden Montag nicht entscheidend vorangekommen. Fest steht inzwischen aber wohl, dass der am Sonntagabend ins Trainingslager nach Katar nachgereiste Matthew Miazga nicht verpflichtet wird.

Der U-20-Nationalspieler der USA, der zwei Tage lang mit den Roten Bullen trainierte, kam beim gestrigen 3:3 im Test gegen Red Bull Salzburg auch zum Einsatz, musste angeschlagen aber schon nach 35 Minuten vom Platz. Trainer Alexander Zorniger haben die gewonnenen Eindrücke aber wohl gereicht, um Miazga nicht als sofortige Verstärkung zu sehen: „Nach aktuellem Stand der Dinge werden wir Matt Miazga im Winter nicht mehr verpflichten, haben ihn aber weiter ganz genau im Auge“, erklärte der RB-Coach im Rahmen einer Presserunde zum 19-jährigen Defensivmann von den New York Red Bulls.

Hallescher FC mit neuem Anlauf bei Frahn?

Weiterhin zum Kader gehört derweil Daniel Frahn, der sämtliche Wechselüberlegungen für diesen Winter verworfen hat. Der Kapitän hat aufgrund der Verletzung von Omer Damari und der nicht erteilten Spielberechtigung für Nils Quaschner sogar wieder Chancen, zum Start bei Erzgebirge Aue in der ersten Elf zu stehen. Mit seinem Treffer gegen Salzburg zum 3:3-Endstand betrieb Frahn auf jeden Fall Eigenwerbung und unterstrich seine Ankündigung, um seinen Platz kämpfen zu wollen.

Sollte es nicht mit regelmäßigen Einsätzen klappen, ist für den Sommer ein Wechsel immer noch eine Option, wenngleich Leipzig Frahn wohl auch gerne als Torjäger der zweiten Mannschaft halten würde. An Interessenten dürfte es jedenfalls auch in einem halben Jahr nicht mangeln. Schon jetzt den Hut in den Ring geworfen hat der auch im Winter bereits interessierte Hallesche FC, der aber wie alle anderen Bewerber eine Absage erhalten hat. „Mal sehen, ob sich vielleicht für die nächste Saison etwas ergibt. Er könnte uns weiterhelfen“, erklärte Halles Manager Ralph Kühne in der „Mitteldeutschen Zeitung“ angesprochen auf mögliche künftige Bemühungen um Frahn.