SV Darmstadt 98: Geduld auf dem Transfermarkt

Mehrere Spieler ohne Perspektive bei den Lilien

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 06.06.18 | 08:49
Sebastian Hertner

Bisher der einzige Neuzugang der Lilien: Sebastian Hertner (r.) © Imago / Jörg Schueler

Bisher hat es der SV Darmstadt 98 auf dem Transfermarkt eher ruhig angehen lassen und mit Linksverteidiger Sebastian Hertner (Erzgebirge Aue) erst einen neuen Spieler verpflichtet. Die Lilien werden sich in den kommenden Wochen aber sicherlich noch weiter verstärken, wobei Präsident Rüdiger Fritsch keinen Grund für hektische Verpflichtungen sieht.

„ Der Markt am Anfang einer Transferperiode ist nicht der vom Ende einer Transferperiode. ”
Rüdiger Fritsch

„Der Markt am Anfang einer Transferperiode ist nicht der vom Ende einer Transferperiode“, so Fritsch, der im Darmstädter Echo zudem darauf verwies, dass bereits ein funktionierendes Gerüst vorhanden ist: „Hätten wir aktuell nur zehn Spieler unter Vertrag, könnte man nervös werden. Aber der Grundkader steht.“

In einigen Personalien wie den zuletzt ausgeliehenen Romain Bregerie (FC Ingolstadt) und Dong-Won Ji (FC Augsburg), die nach Möglichkeit bleiben sollen, ist Geduld gefragt und die Hoffnung auf fallende Preise vorhanden.

Nur zwei Verträge laufen aus

Um neue Spieler hinzuholen zu können, ist es indes auch wichtig, zuvor Spieler abzugeben. Und das erweist sich als nicht ganz einfach. Aktuell laufen nur die Verträge von Routinier Peter Niemeyer, der wohl seine Karriere beenden wird, und von Angreifer Terrence Boyd, bei dem einer Verlängerung nicht ausgeschlossen ist, aus.

Einige weitere Profis, die sportlich in den letzten Monaten keine große Rolle mehr spielten und auch künftig nicht wirklich als Eckpfeiler eingeplant sind, besitzen hingegen noch gültige Verträge und können nicht ohne Weiteres von der Gehaltsliste gestrichen werden.

Das gilt etwa für die schon länger ausgemusterten Romuald Lacazette und Joao Renato da Cunha sowie die Vorjahreszugänge Julian von Haacke und Orrin McKinze Gaines, die nicht Fuß fassen konnten. Aber auch von gstandenen Profis wie Kevin Großkreutz, Markus Steinhöfer, Jan Rosenthal oder Artur Sobiech, die überwiegend zu den Besserverdienern gehören dürften, würden sich die Lilien gerne trennen.

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