Darmstadt 98: Gladbach wirbt um Isac Lidberg
Die Gespräche laufen bereits
17 Tore in der abgelaufenen Saison: Isac Lidberg. © IMAGO / Jan Huebner
Mit Fraser Hornby hat der SV Darmstadt 98 seinen ersten Top-Stürmer mit nur noch bis 2027 laufendem Vertrag bereits verloren. Der 26 Jahre alte Schotte bricht seine Zelte am Böllenfalltor nach drei Jahren ab und kehrt im Laufe der neuen Saison als Gegner mit dem VfL Wolfsburg zurück.
Sportlich ist der Abgang Hornbys in jedem Fall ein großer Verlust, wobei im Gegenzug aber eine Ablöse in Millionenhöhe fließt, die zwischen den Zeilen auch Geschäftsführer Paul Fernie auf der Vereinshomepage als Argument für den Transfer anführt: „Natürlich fällt es nicht leicht, einen Leistungsträger ziehen lassen zu müssen, der sportlich, aber auch menschlich Spuren hinterlassen hat. Der VfL hat jedoch ein Angebot abgegeben, das sich in wirtschaftlichen Dimensionen bewegt, die uns positiv auf diesen Transfer blicken lassen.“
Interessenten aus dem In- und Ausland
Vier Millionen Euro plus Boni soll Wolfsburg für Hornby überweisen. Eine Summe, die für Isac Lidberg nicht reichen dürfte. Für den Schweden, der in der abgelaufenen Saison in 30 Spielen 17 Mal getroffen und drei Tore vorbereitet hat, schwebt den Lilien eine nochmals höhere Ablöse vor, womit unter dem Strich schon ein ordentliches Budget für eigene Transfers und allen voran neue Stürmer zusammenkäme.
Schwer vorstellbar indes, dass auch Lidberg in der 2. Bundesliga bleibt. Vielmehr dürfte der 27-Jährige künftig erstklassig spielen wollen – möglicherweise bei Borussia Mönchengladbach. Der Bundesligist soll laut Sky konkret um Lidberg werben und sich auch schon in entsprechenden Gesprächen befinden.
Eine Einigung wurde bislang noch nicht erzielt, scheint aber denkbar, wobei Lidberg durchaus auch bei anderen Vereinen auf dem Zettel stehen dürfte, sowohl im In- als auch im Ausland. Vor wenigen Wochen aufgekommene Spekulationen um ein Interesse von Olympique Lyon und Benfica Lissabon haben sich bisher zwar nicht verdichtet, aber konkurrenzlos dürfte Gladbach kaum sein.
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