VfL Bochum: Verbeek-Elf weckt Hoffnungen – Simon Terodde bei Hertha BSC ein Thema?

Wenn der VfL Bochum mit zwei Siegen in eine Zweitliga-Saison gestartet ist, stand am Ende jeweils der Aufstieg in die Bundesliga. Obwohl an der Castroper Straße niemand etwas dagegen hätte, würde am Ende dieser Spielzeit die Rückkehr ins Oberhaus stehen, sind die Verantwortlichen bemüht, die im Umfeld spätestens seit dem 3:0 am Samstag gegen den MSV Duisburg deutlich zu spürende Euphorie zu bremsen.

„Es macht Spaß, die Jungs so spielen zu sehen. Wir sind auf einem guten Weg. Aber für Euphorie besteht kein Grund. Es kommen noch schwere Spiele“, mahnte Trainer Gertjan Verbeek in „Bild“ nicht zuletzt mit Blick auf das schwere Auswärtsspiel beim SC Freiburg am dritten Spieltag, vor dem freilich noch die Pflichtaufgabe in der ersten Runde des DFB-Pokals beim FSV Salmrohr auf dem Programm steht.

Terodde für Hertha BSC zu teuer

Dank des guten Starts ist auf jeden Fall der Ruf nach weiteren Verstärkungen erst einmal leiser geworden. Nichtsdestotrotz bastelt Sportvorstand Christian Hochstätter weiter an der Rückkehr des vorige Rückrunde ausgeliehenen Thomas Eisfeld, dessen Transfer sich aber noch etwas hinziehen könnte.

Weitgehend ausgeschlossen ist derweil, dass nach dem Verkauf von Michael Gregoritsch noch ein weiterer Leistungsträger abgegeben wird. So wird der VfL Torjäger Simon Terodde, der vor wenigen Wochen auch beim 1. FC Kaiserslautern ein Thema war, in dieser Transferperiode nicht mehr abgeben. Hertha BSC soll nach Informationen des „Kicker“ zwar eine Verpflichtung des 16-fachen Torschützen der vergangenen Saison geprüft haben, doch dass die Berliner aus finanziellen Gründen wieder Abstand nahmen, deutet auf seine sehr hohe Ablöseforderung des VfL hin.

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