Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.2018 | 17:00
Benjamin Kessel vom 1. FC Kaiserslautern gegen Fabian Müller von Dynamo Dresden

Fabian Müller (r.) will die Angriffe des FCK abwehren. ©Imago/Dennis Hetzschold

Zwei der größten Traditionsvereine in der 2. Bundesliga droht der Abstieg. Dem 1. FC Kaiserslautern helfen als abgeschlagenes Schlusslicht und ligaweit schwächstes Heimteam nur noch Siege weiter, um den Glauben an die Rettung zu wahren. Dynamo Dresden hat noch eine bessere Ausgangsposition, weist allerdings mit nur zwei Punkten aus den letzten vier Spielen einen alarmierenden Trend auf.

Aktuelle Quoten

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1.FC Kaiserslautern: Frontzeck mit einigen Optionen

Nachdem die jüngsten beiden Heimunentschieden gegen den FC St. Pauli und Jahn Regensburg (jeweils 1:1) unter dem Strich zu wenig waren, macht die Statistik dem FCK vor der Partie gegen Dresden Mut. Denn gegen Dynamo verlor Lautern zu Hause noch nie und gewann sechs von sieben Duellen auf dem Betzenberg. Auch das Hinspiel in Dresden entschieden die Roten Teufel für sich, deren Bilanz gegen die SGD generell sehr positiv ist (10-2-3).

Ebenfalls hoffnungsfroh stimmt die Personalsituation, kann Trainer Michael Frontzeck doch wieder auf die beim 2:3 in Bochum ausgefallenen Christoph Moritz, Marcel Correia und Leon Guwara bauen. Während Moritz im zentralen Mittelfeld und Guwara als Linksverteidiger beginnen dürften, muss sich Correia in der Innenverteidigung wohl hinter Jan-Ingwer Callsen-Bracker und Stipe Vucur anstellen.

Generell hat Frontzeck dank der aktuellen Rückkehrer und dem in Bochum nach langer Pause erstmals wieder zum Kader gehörenden Mads Albaek einige Alternativen.

Offen ist etwa, ob Philipp Mwene als Rechtsverteidiger oder rechts offensiv beginnt. Davon wiederum hängt ab, ob Benjamin Kessel ein Startelfmandat erhält oder aber Osayamen Osawe wieder über den Flügel kommt und Halil Altintop und Sebastian Andersson erneut stürmen. Auch Ruben Jenssen und Lukas Spalvis, die beide in Bochum nur eingewechselt wurden, kommen links offensiv bzw. im Angriff für die erste Elf in Frage.

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Dynamo Dresden: Keine radikalen Veränderungen zu erwarten

Angesichts von 16:6-Torschüssen fiel die 0:4-Niederlage am vergangenen Wochenende sicherlich zu hoch aus. Die Höhe der Niederlage trug aber natürlich auch ihren Teil dazu bei, dass es rund um Dynamo Dresden spürbar unruhiger geworden ist, wenngleich Trainer Uwe Neuhaus entgegen mancher Spekulationen nicht zur Disposition steht.

Neuhaus freilich ist weit davon entfernt, unruhig zu werden und in Aktionismus zu verfallen. So dürfte die Dresdner Startelf im Vergleich zur Vorwoche kaum radikal umgebaut, sondern allenfalls punktuell verändert werden. Denkbar etwa wäre, dass rechts offensiv Erich Berko den Vorzug vor Sascha Horvath erhält und eine Reihe dahinter wäre Paul Seguin eine Alternative zu Niklas Kreuzer, der seinerseits auch anstelle von Horvath spielen könnte.

Dass Neuhaus dem gegen Kiel nicht nur wegen seines vergebenen Elfmeters schwachen Moussa Koné im Sturm das Vertrauen entzieht, ist derweil eher unwahrscheinlich. Und trotz der vier Gegentore ist wieder mit Manuel Konrad neben Marcel Franke in der Innenverteidigung zu rechnen. Florian Ballas ist aktuell trotz der Ausfälle von Sören Gonther und Jannik Müller nicht gefragt.

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