Veröffentlicht: Donnerstag, 04.04.2019 | 13:12
Zweikampf zwischen Liendl und Gaus

Schießt Marcel Gaus (r.) den FCK auch in München zum Sieg? © Imago

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Zum Abschluss des 13. Spieltages treffen mit dem TSV 1860 München und dem 1. FC Kaiserslautern zwei Traditionsklubs aufeinander, die nun schon im 13. und fünften Jahr in Folge unterklassig spielen, deren Ziel aber nach wie vor die Rückkehr in die Bundesliga ist.

In der laufenden ist der Aufstieg für beide aber abermals schon frühzeitig kein realistisches Ziel mehr. Der FCK hat zwar dreimal in Folge gewonnen, ist der Abstiegszone mit derzeit 15 Punkten aber dennoch deutlich näher als den Aufstiegsplätzen. Und die Münchner Löwen stecken mit nur elf Zählern schon wieder im Tabellenkeller fest.

Löwen-Aufschwung nur von kurzer Dauer – FCK mit Siegesserie

Mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen und dem Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals durch einen 2:1-Heimsieg gegen den Karlsruher SC (2:1) hat 1860 München einen guten Saisonstart hingelegt, dem allerdings eine Phase des Misserfolgs mit nur einem Punkt aus sechs Spielen folgte.

Ein 4:3 nach Elfmeterschießen im Pokal bei den Würzburger Kickers und ein 6:2-Erfolg gegen Erzgebirge Aue weckten danach zwar die Hoffnung auf die Wende zum Besseren, die vor der Länderspielpause mit einer 2:3-Niederlage beim SV Sandhausen und einer enttäuschenden Leistung aber wieder einen herben Dämpfer erhielt.

Bei nur zwei Punkten aus fünf Partien und dem Aus im Pokal beim Halleschen FC (3:4 n.E.) musste man beim 1. FC Kaiserslautern fraglos von einem Fehlstart sprechen. Ein 3:0 über Dynamo Dresden am sechsten Spieltag war dann auch nur ein positiver Ausreisser, nach dem aus drei Partien wieder nur ein Zähler geholt wurde. Just als sich rund um den Betzenberg schon wieder Krisenstimmung breitmachte, legten die Roten Teufel aber gegen den VfL Bochum (3:0), bei Greuther Fürth (1:0) und gegen Union Berlin (1:0) eine Serie von drei Siegen hin.

TSV 1860 München: Runjaic mit deutlich mehr Optionen

Mit den Brasilianern Ribamar und Victor Andrade sowie Krisztián Simon gibt es bei den Löwen zwar auch noch drei Langzeitverletzte, doch ansonsten hat sich das Lazarett in den letzten Tagen und Wochen doch merklich gelichtet, sodass Trainer Kosta Runjaic im Vergleich zur 2:3-Niederlage in Sandhausen deutlich mehr Alternativen hat.

Wieder mit dabei ist auch Jan Mauersberger nach verbüßter Gelbsperre, der wohl mit dem starken Youngster Felix Uduokhai die Innenverteidigung bilden wird. Rodnei muss in diesem Fall wohl weichen. Um seinen Platz bangen muss unterdessen auch Linksverteidiger Maximilian Wittek, da Neuzugang Sebastian Boenisch inzwischen matchfit ist.

Fanol Perdedaj hat nach Mittelfußproblemen auch Chancen auf die Startelf, während Kapitän Stefan Aigner nach einem kurzen Comeback im Test beim SV Heimstetten (3:2) wohl zunächst nur Joker ist. Mit Aigner, Daniel Adlung, Karim Matmour oder dem ebenfalls wieder fitten Goran Sukalo wird voraussichtlich auch die Ersatzbank stark besetzt sein.

1. FC Kaiserslautern: Bangen um Ewerton

Nach drei Siegen in Folge mit dreimal der gleichen Anfangsformation hat Kaiserslauterns Coach Tayfun Korkut eigentlich wenig Veranlassung zu Umstellungen, muss allerdings in der Innenverteidigung um den zum Abwehrchef avancierten Neuzugang Ewerton bangen. Der Brasilianer, dessen Chancen auf einen Einsatz nach einer am Mittwoch erlittenen Fleischwunde am Spann zunächst gering schienen, wird tendenziell aber auflaufen.

In diesem Fall dürfte die erste Elf unverändert bleiben. In den Kader kehren derweil Tim Heubach, der wie Stipe Vucur ein möglicher Ewerton-Ersatz wäre, und Daniel Halfar nach ihren Verletzungspausen zurück. Für Jacques Zoua (Achillessehnenschmerzen) reicht es dagegen eher noch nicht, während Sebastian Kerk, Mensur Mujdza und Kacper Przybylko definitiv passen müssen

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Wett Tipps zum Spiel

Nach den klaren Aussagen im Vorfeld der Partie von Präsident Peter Cassalette sollte beim TSV 1860 München jeder um die Bedeutung der Partie wissen. Es ist daher mit einer fokussierten Löwen-Elf zu rechnen, die sicherlich das Potential besitzt, um drei Punkte einzufahren und das im letzten Heimspiel gegen Aue auch schon gezeigt hat. Wir halten es auf alle Fälle für möglich, dass sich die Sechziger durchsetzen, zumal der FCK im Moment nicht mehr den ganzen großen Druck hat.

1860 gewinnt – 2,40 mit William Hill – jetzt wetten

Nur 21 Tore fielen in den bisherigen zwölf Partien mit Beteiligung des 1. FC Kaiserslautern und damit mit durchschnittlich 1,75 Treffern pro Spiel die wenigsten der Liga. Da sich der FCK defensiv zuletzt stabil präsentiert hat, offensiv aber weiter Luft nach oben hat, glauben wir auch diesmal nicht an viele Tore.

Max. 2 Tore – 1,65 mit tipico jetzt wetten 

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go und bei Sport 1 (Anstoß: Montag, 20.15 Uhr)