TSV 1860 München: Okotie und Meißner im Visier?

Konsequenzen bei Pleite gegen Lautern?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 16.10.18 | 09:52
Rubin Okotie

Ist Rubin Okotie bald wieder im Löwen-Trikot zu sehen? © Imago

Wenn der TSV 1860 München zum Abschluss des Spieltages am Montagabend den 1. FC Kaiserslautern empfängt, steht für die Löwen einiges auf dem Spiel. Zum einen geht es darum, in der Tabelle nicht noch weiter in die Bredouille zu geraten und zum anderen auch um die Ruhe innerhalb des Vereins.

Klare Worte von Peter Cassalette

Präsident Peter Cassalette jedenfalls sprach im Vorfeld der Partie gegen die Roten Teufel in Bild Klartext: „Bei einer Niederlage brennt’s. Das ist genau der richtige Ausdruck. Dann wird es eine Krisensitzung geben, dann müssen wir gewisse Dinge in Frage stellen. Dann müssen wir genau analysieren, was verkehrt läuft.“

„ Bei einer Niederlage brennt’s. ”
Peter Cassalette

Angesprochen fühlen muss sich neben der Mannschaft vor allem auch Trainer Kosta Runjaic, dessen Schonfrist offenkundig abgelaufen ist und der trotz des Bemühens um Kontinuität auf dem Trainerposten ohne zeitnahe Erfolge nicht mehr sicher im Sattel sitzt. Ein Grund für die Aussagen von Casselette war auch ein Telefonat mit Investor Hasan Ismaik, der nach Auskunft des Präsidenten „sauer und enttäuscht“ ist, „dass es nicht so läuft, wie er sich das vorgestellt hat.

Okotie zu Rückkehr bereit – Meißner in Den Haag Stammkraft

Nichtsdestotrotz besteht die Hoffnung, dass Ismaik in der Winterpause nochmals finanzielle Mittel für weitere Verstärkungen zur Verfügung stellt. Und die Gerüchteküche an der Grünwalder Straße hat bereits begonnen zu brodeln. Wie der Münchner Merkur berichtet, denkt man bei den Löwen über eine Rückkehr von Rubin Okotie nach, der dazu bereit sein soll, wieder ins weiß-blaue Trikot zu schlüpfen. Denn beim Beijing Enterprises Group FC in der zweiten chinesischen Liga scheint der Österreicher nicht glücklich zu werden.

Außerdem soll mit Thomas Meißner auch noch ein weiterer Ex-Löwe eine Rolle in den Transferüberlegungen spielen. Der 25 Jahre alte Innenverteidiger, der von 2006 bis 2009 im Sechzig-Nachwuchs spielte, ist im Sommer vom MSV Duisburg zu ADO Den Haag gewechselt und ist dort in der niederländischen Ehrendivision Stammspieler. Meißner aus seinem bis 2019 laufenden Vertrag loszueisen, dürfte allerdings nicht ganz einfach werden.