Die Liga-Zwei.de Abstiegsprognose

Wer hat die besten Chancen? Wer steigt ab?

Autor: Marius Siebelmann Veröffentlicht: Donnerstag, 30.03.2017 | 15:07
Kopfballduell zwisceh Lasse Sobiech, Ivica Olic und Jan Mauersberger.

St. Pauli und 1860 München stehen momentan noch über dem Strich. ©Imago

Neun Runden gilt es für die Teams aus der 2. Bundesliga noch zu gehen, dann ist sowohl im Auf- als auch Abstiegskampf die Entscheidung gefallen. In der Gefahrenzone der Liga steht für zwei Teams dann der bittere Gang in die 3. Liga an, eine Mannschaft kann sich die Klassenzugehörigkeit für die kommende Spielzeit noch über die Relegation sichern. Liga-Zwei.de hat für Euch einen Blick auf das Restprogramm der aktuell gefährdeten Teams geworfen.

Hinweis: Die untere Tabelle zeigt die derzeitigen Platzierungen und Punktestände an, zudem werden die jüngsten fünf Ergebnisse als Form dargestellt. Aus den Hinspielzählern wurde der durchschnittliche Punktgewinn ermittelt. Dieser wurde mit den neun ausstehenden Partien multipliziert, um die Gesamtpunktzahl zum Saisonende abzubilden.

Verein Platz Punkte Form PPS Hinrunde Kumulierte Punkte Endplatzierung
Würzburger Kickers 12 29 N-N-N-U-N 1,44 42 12
TSV 1860 München 13 28 S-N-N-N-S 0,89 36 14
1. FC Kaiserslautern 14 28 N-U-U-N-S 1,44 41 13
FC St. Pauli 15 25 U-N-S-S-U 0,67 31 16
Arminia Bielefeld 16 23 S-N-U-U-U 1,00 32 15
Erzgebirge Aue 17 23 U-S-U-N-U 0,67 29 17
Karlsruher SC 18 21 N-N-S-N-N 0,67 27 18

Würzburger Kickers
Würzburg muss sich noch mit vier direkten Kontrahenten messen (Bielefeld, KSC, St. Pauli und Aue), drei Paarungen davon finden auswärts statt. Mit Hannover und Stuttgart sind zudem zwei Aufstiegskandidaten im Restprogramm zu finden. Den Kickers sollte möglichst zeitnah ein Erfolg gelingen, die beiden anstehenden Spiele gegen Bielefeld und den KSC sind dabei richtungsweisend. Enden diese Partien mit einer Pleite, rutschen die Kickers immer tiefer in die Gefahrenzone.

Liga-Zwei.de-Tipp: Wird eng – die Kickers spielen aber auch in der kommenden Spielzeit in der 2. Liga. In unserem Sportwetten Vergleich findest Du die besten Anbieter für diesen Tipp.

TSV 1860 München
Das Restprogramm von 1860 beinhaltet zwei direkte Duelle gegen Teams aus dem unteren Tabellenbereich (Aue und Kaiserslautern), zudem warten mit Stuttgart und Braunschweig zwei Teams aus dem Aufstiegsrennen auf die Münchener. Es gilt jedoch auch, die übrigen Gegner, wie beispielsweise Dresden oder Heidenheim nicht zu unterschätzen. Der TSV 1860 hat zwar nicht das schwierigste Restprogramm, beinhaltet jedoch auch Stolperfallen.

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Liga-Zwei.de-Tipp: Zwar haben die Löwen ein kleines Polster, am Ende dürfte sich 1860 jedoch nicht über Platz 14 oder 15 beschweren.

1. FC Kaiserslautern
Die restlichen Gegner der Pfälzer haben es in sich. Zunächst geht es u.a. gegen Eintracht Braunschweig und Union Berlin, anschließend muss sich die Meier-Elf an vier Spieltagen in Folge mit direkten Konkurrenten aus dem unteren Tabellenbereich messen. Dies könnte die entscheidende Phase der Spielzeit werden. Die aktuelle Formschwäche deutet darauf hin, dass auch am kommenden Wochenende gegen Braunschweig nichts zu holen ist – Lautern könnte weiter abrutschen.

Liga-Zwei.de-Tipp: Der 1. FCK hat es selbst in der Hand, vor allem die letzten fünf Spieltage entscheiden über die Zukunft. Dennoch wird es reichen.

FC St. Pauli
Eingeleitet wird das Restprogramm mit dem direkten Duell gegen Erzgebirge Aue, es folgen zudem noch Partien gegen die Würzburger Kickers und Kaiserslautern. Das bestplatzierteste Team, gegen das die Lienen-Elf noch antreten muss, ist derzeit Greuther Fürth. Es kann den Kiezkickern in die Karten spielen, dass die meisten der kommenden Gegner keine sportlichen Ansprüche mehr stellen. St. Pauli ist das derzeit formstärkste Team aus der unteren Region und dürfte die kumulierte Punktzahl übertreffen.

Liga-Zwei.de-Tipp: Lienen macht’s möglich – die Kiezkicker werden sich mindestens den 15. Rang und damit den Klassenerhalt sichern.

Zweikampf zwischen Andreas Voglsammer und Martin Stoll.

Arminia Bielefeld und der Karlsruher SC müssen wohl bis zum Schluss zittern. ©Imago

Arminia Bielefeld
Auf den DSC wartet das schwierigste Restprogramm, zunächst geht es aber gegen die Würzburger Kickers – der letzte direkte Konkurrent, auf den die Arminia noch trifft. Danach warten noch Stuttgart, Heidenheim, Fürth und Braunschweig. Zwar holten die Bielefelder aus den Hinspielen mehr Punkte als die Konkurrenz, die aktuelle Form der Arminia macht es jedoch nochmal spannende.

Liga-Zwei.de-Tipp: Der Relegationsplatz sollte das Ziel sein – angesichts der restlichen Gegner ist dies jedoch ein ambitioniertes Unterfangen. Bielefeld muss runter.

Erzgebirge Aue
Aue rangiert derzeit nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz hinter der Arminia. An den übrigen neun Spieltagen hat Aue in gleich Duellen gegen direkte Konkurrenten die Chance, Punkte zu sammeln, dabei finden die Partien gegen St. Pauli, 1860 München, Würzburg und Kaiserslautern im eigenen Stadion statt.

Liga-Zwei.de-Tipp: Der Relegationsplatz ist für Aue drin, zumal Erzgebirge im Aufschwung ist und noch vier wichtige Heimspiele warten.

Karlsruher SC
Für den KSC wäre der Klassenerhalt ein riesiger Erfolg – angesichts des Restprogramms relativieren sich die Chancen jedoch. Neben Stuttgart und Braunschweig, geht es für die Karlsruher u.a. noch gegen Dresden, Fürth und Heidenheim.

Liga-Zwei.de-Tipp: Der KSC braucht ein kleines Fußballwunder, um die Klasse zu halten. Es geht eine Liga tiefer.