HSV gegen Dynamo Dresden

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 11.02.2019

Hee-Chan Hwang

Hee-Chan Hwang, goldener Torschütze im Hinspiel, fehlt dem HSV erneut © Imago / Sven Simon

Mit dem Erfolg im DFB-Pokal gegen den 1. FC Nürnberg (1:0) hat der Hamburger SV bereits eine passende Antwort auf die unglückliche 0:2-Niederlage am vergangenen Wochenende bei Arminia Bielefeld gegeben. Gegen Dynamo Dresden soll nun auch in der Liga wieder ein Dreier her, um der Konkurrenz im Aufstiegsrennen gar nicht erst Hoffnung zu machen. Dresden will derweil nach zwei Pleiten in Folge einen längeren Negativtrend verhindern.

Hamburger SV: Lasogga und Jung wohl dabei

Von den bisherigen zwölf Direktduellen hat der HSV bei fünf Siegen und sechs Unentschieden nur eines verloren - 1991/92 noch zu gemeinsamen Bundesliga-Zeiten mit 0:3 in Dresden. Zu Hause sind die Hanseaten mit drei Siegen und zwei Remis dagegen noch ungeschlagen. Das Hinspiel in Dresden (1:0) gewann der HSV ebenso wie das bislang letzte Heimspiel. 1994/95 trafen Jörg Albertz und Karsten Bäron (Gegentor: Marco Dittgen) zu einem 2:1-Sieg.

Im Vergleich zum Pokalspiel gegen Nürnberg muss Hamburgs Trainer Hannes Wolf auf den rotgesperrten Gotoku Sakai verzichten, für den der 18-jährige Josha Vagnoman auf der rechten Abwehrseite eine Option darstellt. Wahrscheinlicher ist aber, dass dort Gideon Jung nach überstandenen muskulären Problemen beginnen. Dann würden David Bates und Rick van Drongelen erneut die Innenverteidigung bilden.

Neben Sakai stehen auch die verletzten Hee-Chan Hwang, Aaron Hunt, Jairo und Kyriakos Papadopoulos nicht zur Verfügung. Dafür kann auch der im Pokal ebenfalls ausgefallene Pierre-Michel Lasogga wieder auflaufen und wird statt Fiete Arp, der bei allem Engagement auch gegen Nürnberg kaum Torgefahr ausstrahlte, stürmen

Dynamo Dresden: Personelle und taktische Änderungen möglich

Bei Dynamo Dresden ist man sich zwar darüber im Klaren, dass in Hamburg die Trauben hoch hängen, doch der krankheitsbedingt vor Ort fehlende Trainer Maik Walpurgis erinnert gegenüber Tag24 im Vorfeld des Gastspiels im Volksparkstadion auch an das knappe Hinspiel: "Wir haben beim 0:1 im Hinspiel gezeigt, dass wir gute Chancen hatten und dementsprechend bereiten wir uns vor, freuen uns auf die Partie."

Der Auftritt im Testspiel gegen Carl Zeiss Jena (0:3) macht indes nur wenig Hoffnung auf die ersten Punkte im neuen Jahr, wenngleich einige sechs Stammkräfte angeschlagen fehlten. Das freilich ist auch in Hamburg der Fall, wo Kapitän Marco Hartmann nach abgesessener Rotsperre nun aufgrund von muskulären Problemen ausfällt. Mit Florian Ballas ist auch ein potentieller Hartmann-Vertreter äußerst fraglich.

Bei Rico Benatelli, Baris Atik, Moussa Koné und Osman Atilgan, die auch über Probleme klagten, besteht dagegen die Hoffnung auf einen Einsatz. Ungeachtet dessen könnte die Dresdner Anfangsformation aber sowohl personell als auch taktisch ein deutlich anderes Gesicht erhalten als in Heidenheim. So ist eine schon vergangene Woche nach der Pause erfolgte Rückkehr zur Dreierkette im Bereich des Möglichen.

Und sofern fit, dürfte vor allem Ebert in die Startelf rücken. Setzt Trainer Walpurgis erneut auf eine Doppelspitze, könnte der von einem Infekt genesene Lucas Röser den Vorzug vor Atilgan erhalten. Möglich ist aber auch, dass zugunsten eines verdichteten Mittelfeldes Koné als einziger Stürmer aufläuft.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go, (Anstoß: Montag, 20.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.10 Uhr bei RTL Nitro. Kommentator: Oliver Seidler

Unser abschließender Wett Tipp:

Während Dresden alles andere als gut aus der Winterpause gekommen ist, hat der HSV mit dem Pokalerfolg über Nürnberg richtig Selbstvertrauen getankt. Dass die Rothosen nach der Niederlage in Bielefeld erneut patzen, ist nicht zu erwarten. »Jetzt mit 8.00-Quote (statt 1.70) bei 888sport auf HSV-Sieg tippen.