HSV gegen SV Sandhausen

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 30.01.2019

Khaled Narey

Khaled Narey schnürte beim Hamburger 3:0-Sieg im Hinspiel einen Doppelpack. © Imago/Jan Hübner

Beinahe dreimal soviele Punkte wie der SV Sandhausen konnte der Hamburger SV an den ersten 18 Spieltagen sammeln und ist mit der Wintermeisterschaft seiner Favoritenrolle weitgehend gerecht geworden. Noch sind auf dem Weg zurück in die Bundesliga aber einige Hürden zu überspringen. Für den seit neun Pflichtspielen sieglosen SVS (0-5-4) kann es derweil mit bislang erst 13 Punkten ausschließlich um den Klassenerhalt gehen.

HSV: Reicht es für Kapitän Hunt?

Der 3:0-Erfolg im Hinspiel war nicht nur das allererste Aufeinandertreffen beider Vereine, sondern bedeutete für den HSV auch die ersten Punkte in der noch jungen Zweitliga-Geschichte des Klubs. Khaled Narey mit einem Doppelpack sowie Rick van Drongelen trafen für die Hanseaten.

Beide Torschützen werden nun auch im Rückspiel der ersten Elf angehören, wobei van Drongelen im Abwehrzentrum wohl einen neuen Partner bekommt. Der nach langer Verletzungspause wieder fitte Gideon Jung wird voraussichtlich den Vorzug vor David Bates und Leo Lacroix erhalten.

Wieder mit dabei ist der vor Weihnachten mit einem Muskelfaserriss ausgefallene Pierre-Michel Lasogga als einzige Spitze im 4-1-4-1, in dem für Winterneuzugang Berkay Özcan vermutlich noch kein Platz ist. Sollte der von einem Faszieneinriss genesene Kapitän Aaron Hunt wider Erwarten nicht spielen können, wäre auf der zweiten Achter-Position neben Lewis Holtby wohl Tatsuya Ito erste Wahl.

Özcan erhöht aber den Druck insbesondere auch auf Holtby, der gerade im zweiten Teil der Hinrunde nicht vollends überzeugen konnte. Der mit Adduktorenproblemen vom Asien-Cup zurückgekehrte Hee-Chan Hwang verpasst derweil den Pflichtspielauftakt im neuen Jahr aller Voraussicht nach, sodass Bakery Jatta auf Linksaußen gesetzt ist. Ebenfalls nicht dabei sind die Langzeitverletzten Jairo, Kyriakos Papadopoulos und Stephan Ambrosius.

SV Sandhausen: Offensive mit viel Luft nach oben

Nach einem 3:0-Erfolg im ersten Test gegen Antalyaspor verlief die restliche Vorbereitung des SV Sandhausen durchwachsen. Vor allem offensiv offenbarten die Kurpfälzer in den Spielen gegen Hansa Rostock (0:0), den 1. FC Saarbrücken (0:0) und bei der SpVgg Greuther Fürth (1:1) Defizite - nach nur 18 Toren an den ersten 18 Spieltagen ist die Offensivschwäche aber kein neues Problem.

Die Defensive vor Keeper Marcel Schuhen macht dafür Hoffnung und könnte auch dank neuem Personal zum Trumpf werden. Während sich Tim Knipping nach langer Verletzungspause direkt wieder in der Innenverteidigung festgespielt hat, sollte Wintereinkauf Dennis Diekmeier die rechte Abwehrseite verstärken. Der zweite neue Außenverteidiger, Sören Dieckmann, macht links Leart Paqarada Konkurrenz, ist aber auch offensiver einsetzbar.

Allerdings ist davon auszugehen, dass sich Trainer Uwe Koschinat in einem 4-2-3-1 für den torgefährlichen Fabian Schleusener auf dem linken Flügel entscheiden wird. Schleusener ist gemeinsam mit Mittelstürmer Andrew Wooten der Hoffnungsträger auf mehr Tore. Komplettiert werden dürfte die Offensive durch Philipp Förster auf der Zehn und Rurik Gislason auf rechts. Als Absicherung sind Denis Linsmayer und Emmanuel Taffertshofer zu erwarten.

Als zweiter Innenverteidiger hat unterdessen Aleksandr Zhirov wohl die Nase vor Markus Karl und Jesper Verlaat. Tim Kister ist dagegen ebenso noch keine Alternative wie Nejmeddin Daghfous, Erik Zenga und Alexander Rossipal.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Mittwoch, 20.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 23.15 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Karsten Petrzika

Unser abschließender Wett Tipp:

Die Rollen sind sehr klar verteilt. Alles andere als drei Punkte für den HSV wäre eine große Überraschung. »Jetzt mit 8.00-Quote (statt 1.60) bei Bet3000 auf HSV-Sieg tippen.