Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.2018 | 17:00
Setzt sich Olic gegen Koch durch? Jetzt auf Kaiserslautern gegen 1860 München wetten

Ivica Olic (l.) und die Löwen wollen den Betzenberg stürmen ©Imago/De Fodi

2. Liga-Bonus:

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Wie insgesamt noch mehr als die halbe Liga plagen auch den 1. FC Kaiserslautern und den TSV 1860 München fünf Spieltage vor Schluss Abstiegssorgen, die bei beiden Traditionsklubs durchaus in Zusammenhang mit existentiellen Fragen stehen. Aktuell aber haben der FCK und die Löwen noch alles selbst in der Hand, allerdings nur ein kleines Polster zu den Abstiegsplätzen.

1860 München liegt zumindest einen Punkt vor Rang 16, während die Roten Teufel nur wegen der besseren Tordifferenz nicht auf jenem Relegationsplatz stehen. Ein Sieg im direkten Duell wäre angesichts dieser Ausgangslagen auch noch nicht die Rettung, würde Fans und Verantwortliche aber erst einmal ein wenig durchatmen lassen.

Unterstützung für den FCK – Nachlässige Löwen

Nach dem enorm wichtigen 2:0-Sieg gegen die SpVgg Greuther Fürth, mit dem eine Durststrecke von sechs Partien ohne Dreier beendet wurde, hat es der 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Wochenende beim 1. FC Union Berlin (1:3) verpasst, nachzulegen. Die Lage ist damit weiter höchst angespannt, doch wie immer in Kaiserslautern steht die Region besonders in schwierigen Zeiten hinter dem FCK. Aktuell laufen verschiedene Fanaktionen mit dem Ziel, der Mannschaft von Trainer Norbert Meier die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Mit den Fans im Rücken will es der FCK sicher besser machen als in den letzten vier Vergleichen mit den Löwen, in denen kein Sieg gelang. Bei einer 0:1-Heimniederlage in der vergangenen Saison endeten drei der letzten vier Duelle 1:1, alle drei aber in München. Insgesamt haben die Roten Teufel mit 26 Siegen bei 17 Unentschieden und nur 15 Niederlagen aber die klar bessere Bilanz gegen die Löwen.

In München hofft man, dass man sich am Ende nicht über liegengelassene Punkte ärgern muss. So kassierten die Löwen nach den beiden Siegen gegen die Würzburger Kickers (2:1) und bei Fortuna Düsseldorf (1:0) im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart einen ebenso späten wie unnötigen 1:1-Ausgleich. Danach begünstigten fatale individuelle Fehler die 0:3-Pleite im Kellerduell bei Erzgebirge Aue, bevor letzte Woche gegen den SV Sandhausen (1:1) der Sack nach eigener Führung erneut nicht zugemacht wurde.

1. FC Kaiserslautern: Suche nach passender Offensivformation

Mit der Dreierkette in der Defensive und zuletzt mit Robin Koch nur einem echten Sechser hat Lauterns Trainer Norbert Meier zuletzt eine in der Rückwärtsbewegung passende taktische Formation gefunden, deren personelle Besetzung in der Offensive aber noch nicht optimal ist. Dort haben die Roten Teufel unverändert große Probleme, was sich unschwer anhand von nur 23 Toren in 29 Spielen erkennen lässt.

Sowohl im offensiven Mittelfeld als auch im Angriff fehlt es an der ganz großen Torgefahr, die freilich auch nicht von den zuletzt nicht eingesetzten Alternativen ausgeht. Änderungen gegenüber der Vorwoche sind gleichwohl zu erwarten, da vor allem Zoltan Stieber seine Chance nicht nutzen konnte und weder der früh mit einer Schulterverletzung ausgewechselte Osayamen Osawe noch der für ihn gekommene Kacper Przbylko wirklichen Zug zum Tor entwickelten.

Sollte Kapitän Daniel Halfar, der zuletzt wegen muskulären Problemen fehlte, grünes Licht geben, ist ein Einsatz wahrscheinlich. Sebastian Kerk ist eine weitere Option, gegebenenfalls auch als dritter offensiver Mittelfeldspieler neben Halfar und Christoph Moritz hinter dann nur einer Spitze, die Jacques Zoua heißen dürfte.

TSV 1860 München: Änderungen in der Dreierkette?

Gleich fünf Wechsel hat Vitor Pereira vor dem Spiel gegen Sandhausen vorgenommen, was für den Löwen-Coach eher untypisch ist, aber seine Gründe hatte. So mussten der erkrankte Felix Uduokhai und der rotgesperrte Sebastian Boenisch in der Dreierkette ersetzt werden. Kai Bülow dürfte sich dort nun erst einmal festgespielt haben und auch Youngster Marin Pongracic hat gezeigt, eine gute Option zu sein.

Während Boenisch mit einer Gehirnerschütterung am Freitag ausfällt, wird Uduokhai zurück ins Team rücken.  Marin Pongracic hat es zumindest wieder in den Kader geschafft, nimmt jedoch zunächst auf der Bank Platz. Im Mittelfeld scheint Michael Liendl vorerst gesetzt zu sein.

Für die Besetzung der Sturmspitze hat sich Pereira vorerst auf Ivica Olic festgelegt, da die Trainingsleistungen von Winter-Neuzugang Gytkjaer bei Trainer Pereira bislang wenig Anklang finden. Fragen nach einer Änderung seiner defensiv-orientierten Taktik entgegnete der Portugiese auf der Spieltags-PK (laut tz.de) energisch: „Taktische Änderungen wären kontraproduktiv. Die Spieler haben das Spiel verinnerlicht“, ist es für den Coach nur eine Frage der Zeit, bis seine Mannschaft seine Ideen auch umsetzt.

 

Wett Tipps zum Spiel

Auf dem Betzenberg fallen ligaweit die wenigsten Tore – im Schnitt nur 1,50 pro Spiel. 1860 München erzielte in den letzten acht Spielen nur sechs Tore.

Tipp: Maximal 2 Tore. Einsatz: 10€. Gewinn: 18€. Nur heute – Gewinn verdoppeln (36€)!

1860 München gewann nur zwei von 14 Auswärtsspielen. Kaiserslautern verlor zu Hause nur drei von ebenfalls 14 Partien.

Tipp: Kaiserslautern verliert nicht. Einsatz: 10€. Gewinn: 14€. Nur heute – Gewinn verdoppeln (28€)!

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Freitag, 18.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 22.15 Uhr bei Hattrick – die 2. Bundesliga (Sport 1)