Vorschau auf St. Pauli vs Karlsruhe

Aufstellung, Prognose & Tipp zum Spiel am 27.02.2017

Trifft Diamantakos gegen Himmelmann? Jetzt auf St. Pauli gegen KSC wetten

Wieder nur Ersatz. Robin Himmelmann (r.) muss auch gegen Karlsruhe Philipp Heerwagen den Vorzug lassen. ©Imago

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Zum Abschluss des 22. Spieltages steigt am Hamburger Millerntor eine Begegnung, bei der man auch zu diesem Zeitpunkt der Saison schon von Abstiegskampf pur sprechen darf. Der FC St. Pauli und der Karlsruher SC hatten im Sommer eigentlich ganz andere Ambitionen, sind mit jeweils 18 Punkten aus 21 Spielen aber bislang weit hinter den internen wie externen Erwartungen zurückgeblieben.

Nun kann es sowohl für den Kiez-Klub als auch für den KSC nur noch darum gehen, den GAU zu vermeiden und sich irgendwie zu retten. Ein Erfolg im direkten Aufeinandertreffen wäre bei diesem Vorhaben natürlich besonders wertvoll.

St. Pauli auf dem aufsteigenden, der KSC auf dem absteigenden Ast

Der FC St. Pauli hat mit nur sechs Punkten aus den ersten 14 Spielen einen katastrophalen Saisonstart hingelegt, aber dennoch an Trainer Ewald Lienen festgehalten. Und diese Treue zum Coach begann sich noch vor Weihnachten mit immerhin fünf Punkten aus drei Partien auszuzahlen. Der Start ins neue Jahr ging dann gegen den VfB Stuttgart (0:1) zwar schief, doch seitdem befindet sich St. Pauli klar auf dem aufsteigenden Ast.

Nach Siegen bei Eintracht Braunschweig (2:1) und gegen Dynamo Dresden (2:0) schrammten die Braun-Weißen am letzten Wochenende bei Arminia Bielefeld (1:1) nur knapp am nächsten Dreier vorbei. Nach 15 Spieltagen und nur zwölf Punkten war für die Verantwortlichen des KSC der Zeitpunkt gekommen, den erst im Sommer verpflichteten Trainer Tomas Oral wieder zu entlassen.

Unter Interimstrainer Lukas Kwasniok reichte es vor Weihnachten dann immerhin noch zu zwei Unentschieden, bevor erstmals mit Mirko Slomka auf der Trainerbank der Rückrundenstart gegen Arminia Bielefeld (3:2) erfolgreich gestaltet werden konnte. Danach brachten die Badener beim VfL Bochum (1:1) eine Führung nicht über die Zeit, um danach beim TSV 1860 München (1:2) und gegen den 1. FC Union Berlin (1:3) zu verlieren und noch tiefer ins Schlamassel zu rutschen.

FC St. Pauli: Buchtmann oder Möller Daehli?

In Bielefeld war St. Pauli ganz nah am dritten Sieg in Folge, verpasste es aber den Sack zuzumachen und kassierte letztlich in der dritten Minute der Nachspielzeit noch den Ausgleich. Das Ergebnis war dementsprechend nicht zufriedenstellend, doch mit der Leistung dürfte Trainer Ewald Lienen trotz des fehlenden Ticks an Entschlossenheit durchaus einverstanden sein.

Daher ist nun auch nicht mit großen Umstellungen zu rechnen. Offen scheint lediglich die Besetzung der Zehner-Position, auf der zuletzt nacheinander Mats Möller Daehli, Kyoung-Rok Choi und Christopher Buchtmann zu gefallen wussten. Buchtmann kam indes in Bielefeld nur zum Zug, weil Möller Daehli und Choi ausfielen.

Während es für Choi nach seiner Oberschenkelzerung wohl auch gegen den KSC eng wird, dürfte Möller Daehli nach überstandener Wadenzerrung wieder einsatzfähig sein. Und angesichts der Leistungen vor seiner Verletzungspause ist mit dem Norweger von Anfang an zu rechnen.

Karlsruher SC: Yamada und Prömel wieder dabei

Im Vergleich zur Niederlage gegen Union Berlin wird die Karlsruher Startelf sicher ein anderes Gesicht erhalten. Denn mit Hiroki Yamada und Grischa Prömel haben zwei Stammkräfte ihre Sperren abgesessen, während dafür nun Franck Kom nach seiner gelb-roten Karte passen muss. Prömel und Yamada werden nun wieder in der Anfangsformation erwartet. Während Prömel für Kom auf die Doppelsechs neben Jonas Meffert rücken dürfte, ist Yamada wie vor seiner Sperre im rechten Mittelfeld denkbar.

Dort ist Enrico Valentini angeschlagen fraglich und könnte, sofern fit, auch als Rechtsverteidiger auflaufen und Matthias Bader verdrängen.

Im Angriff hat derweil Dimitris Diamantakos nach seiner Einwechslung gegen Union den besseren Eindruck hinterlassen als Erwin Hoffer zuvor. Gut möglich, dass der Grieche mit Stefan Mugosa die Doppelspitze bildet. Nicht gänzlich auszuschließen ist aber auch eine Umstellung auf ein 4-2-3-1, in dem Yamada oder Marvin Mehlem als Zehner in Frage kämen und neben Valentini auch Charis Mavrias eine Option auf Rechtsaußen wäre.

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Wett Tipps zum Spiel

Bei St. Pauli zeigt der Trend mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen klar nach oben. Der KSC holte in diesem Zeitraum nur einen Zähler und feierte in dieser Saison überhaupt erst einen Auswärtssieg.

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St. Pauli stellt mit erst 16 Toren gemeinsam mit Kaiserslautern die schwächste Offensive der Liga und der KSC traf nur einmal öfter. Zudem ließ St. Pauli in den letzten sieben Spielen lediglich vier Gegentreffer zu.

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