Veröffentlicht: Samstag, 05.11.2016 | 09:22
Takuma Asano

Trifft Takuma Asano erstmals auch zu Hause? © Imago

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Schon 14 Punkte liegen der VfB Stuttgart und Arminia Bielefeld nach elf Spieltagen auseinander, womit die Rollenverteilung vor der Partie in der Mercedes-Benz-Arena relativ klar ist.  Während Stuttgart aufgrund des direkten Duells der Konkurrenten Eintracht Braunschweig und Hannover 96 im vorderen Tabellenbereich zum großen Gewinner des Wochenendes avancieren könnte, will die Arminia ihren zuletzt gezeigten Aufwärtstrend fortsetzen.

Mit Blick auf die Tabelle ist es für die Ostwestfalen auch nötig zu punkten, um den Anschluss ans Mittelfeld herstellen zu können.

Stuttgart weitgehend konstant – Bielefeld mit Aufwärtstrend

Nach sechs Punkten aus den ersten vier Spielen unter dem danach wegen interner Zwistigkeiten zurückgetretenen Jos Luhukay hat der VfB Stuttgart zunächst mit zwei Siegen unter Interimscoach Olaf Janßen und dann mit drei Erfolgen bei einem Remis und einer Niederlage unter dem neuen Trainer Hannes Wolf seine Rolle als Aufstiegsfavorit untermauert.

Die Niederlage bei Dynamo Dresden (0:5) kann man aktuell als unerklärbaren Ausrutscher bezeichnen, auf den mit Siegen gegen den TSV 1860 München (2:1) und im Derby beim Karlsruher SC (3:1) hervorragend reagiert wurde. Zwischendurch setzte es bei Borussia Mönchengladbach (0:2) zwar das Pokal-Aus, doch der weitaus wichtigere Wettbewerb ist für die Schwaben die Liga.

Arminia Bielefeld wähnte sich nach dem kurzfristigen Abgang von Trainer Norbert Meier zum SV Darmstadt 98 mit der Verpflichtung von Rüdiger Rehm gut aufgestellt, doch nach nur zehn Spieltagen ohne Sieg und mit lediglich fünf Remis musste der neue Coach schon wieder gehen. Unter Interimstrainer Carsten Rump gelang dann auf Anhieb mit einem 1:0-Sieg im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden die Wende. Gegen den SV Sandhausen fuhr die Arminia anschließend mit einem weiteren 1:0 auch den ersten Dreier ein.

VfB Stuttgart: Zurück zum 4-2-3-1

Im Derby in Karlsruhe überraschte VfB-Coach Wolf mit einer 4-1-4-1-Formation, die allerdings schon zur Pause wieder ausgedient hatte. Auch gegen Bielefeld ist wieder mit dem bewährten 4-2-3-1 und einer Doppelsechs zu rechnen. Der in Karlsruhe zunächst als alleiniger Sechser aufgebotene und dann in die Innenverteidigung gerückte Marcin Kaminski muss indes nicht zwingend weichen, sondern macht im Abwehrzentrum Druck auf Toni Sunjic.

Wieder dabei ist von Anfang an der in Karlsruhe als Joker erfolgreiche Simon Terodde, sodass Berkay Özcan als Zehner beginnen dürfte und nicht erneut als falsche Neun. Ansonsten sind in der Startelf keine Änderungen zu erwarten, was auch bedeutet, dass die Bank mit Alexandru Maxim, Florian Klein oder Jean Zimmer wieder hochkarätig besetzt sein wird.

Nicht zur Verfügung steht neben den schon länger fehlenden Tobias Werner und Hajime Hosogai der erkrankte Daniel Ginczek sowie Borys Tashchy, der an einem Zehenbruch laboriert.

Arminia Bielefeld: Voglsammer wohl der Hemlein-Ersatz

Bielefelds Interimscoach Rump, der definitiv zum letzten Mal als Chef auf der Bank Platz nehmen wird, würde seine zuletzt gegen Sandhausen erfolgreiche und auch überzeugende Mannschaft natürlich am liebsten unverändert lassen, muss aber auf dem rechten Flügel gezwungenermaßen umstellen.

Denn Christoph Hemlein sah gegen Sandhausen nicht nur die fünfte gelbe Karte, sondern zog sich auch noch eine schwere Muskelverletzung zu. Wahrscheinlich, dass dafür Andreas Voglsammer in die Mannschaft rückt, der nach seiner Einwechslung in der Vorwoche mit seinem ersten Zweitliga-Treffer das goldene Tor markierte.

Wie in den Kader kehrt Stephan Salger zurück, der seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen hat. Allerdings muss der flexibel einsetzbare Routinier aufgrund der zuletzt ansprechenden Defensivleistung zunächst vermutlich auf die Bank.

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Wett Tipps zum Spiel

Trotz des Bielefelder Aufschwungs ist der VfB nicht zuletzt wegen der klar überlegenen individuellen Qualität im Kader der Favorit. Dass die Schwaben sich immer besser zu finden scheinen, ist ein weiteres Argument für einen aus unserer Sicht nicht allzu gewagten Tipp auf einen Heimsieg mit der Quote 1,65 von tipico.

Sieg Stuttgart – 1,65 mit tipico jetzt wetten 

Bielefeld hat sich in den letzten Spielen defensiv deutlich stabiler präsentiert und wird sicherlich auch in Stuttgart versuchen, mit einer tiefen und sehr kompakten Spielweise zum Erfolg zu kommen. Gelingt dem VfB kein frühes Tor, könnte es eine zähe und für die Zuschauer wenig unterhaltsame Angelegenheit werden.

Max. 2 Tore – 2,05 mit tipico jetzt wetten 

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19 Uhr bei Hattrick – die 2. Bundesliga (Sport 1)