Veröffentlicht: Donnerstag, 18.10.2018 | 16:49
Elia Soriano

Elia Soriano (r.) wartet seit zehn Spieltagen auf sein sechstes Saisontor © Imago

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Nach dem gemeinsamen Aufstieg sind die Würzburger Kickers und Dynamo Dresden in der Vorrunde zu Überraschungsteams avanciert. Dresden steht auch nach 23 Spieltagen noch auf Platz fünf und muss sich mit bereits 35 Punkten um den Klassenerhalt keine Gedanken mehr machen. I

n Würzburg hat dagegen ein unverkennbarer Abwärtstrend eingesetzt. Seit letzter Woche sind die Kickers in der unteren Tabellenhälfte zu finden und sollten nicht ganz sorglos sein. Acht Zähler Vorsprung auf die Abstiegszone sind zwar noch ein komfortables Polster, doch um drinzubleiben, müssen die Kickers selbst auch noch punkten.

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Kickers 2017 noch sieglos - Dynamo zweimal in Folge unbesiegt

17 Punkte aus den ersten neun Spielen waren ein furioser Start, von dem die Würzburger Kickers heute noch zehren. Denn schon der zweite Teil der Hinrunde verlief mit zehn Punkten aus acht Spielen nicht mehr ganz so gut, wobei ein 3:0 im letzten Spiel vor Weihnachten gegen den VfB Stuttgart den Negativtrend deutlich abfederte.

Im neuen Jahr warten die Kickers nun aber noch immer auf einen Sieg. Nach einem 1:1 gegen Eintracht Braunschweig setzte es beim 1. FC Kaiserslautern (0:1), gegen den 1. FC Heidenheim (0:2) und beim VfL Bochum (1:2) drei Pleiten in Folge. Das 1:1 gegen die SpVgg Greuther Fürth war dann auch kein wirklicher Befreiungsschlag, zumal am vergangenen Wochenende trotz langer Überzahl mit 0:2 beim 1. FC Union Berlin verloren wurde.

Dynamo Dresden hat mit 27 Punkten eine sehr gute Hinrunde gespielt und nur in einer Phase kurz geschwächelt. Nach der Winterpause schürte ein 2:1-Sieg beim 1. FC Nürnberg sogar die Aufstiegshoffnungen beim einen oder anderen Fan, doch ein 0:0 gegen den 1. FC Union Berlin sowie zwei Niederlagen beim FC St. Pauli (0:2) und gegen Hannover 96 (1:2) ließen diese wieder abebben. Zuletzt feierte Dynamo einen 4:1-Sieg im Sachsenderby bei Erzgebirge Aue, kam dann aber gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht über ein 3:3 hinaus.

Würzburger Kickers: Daghfous als Hoffnungsträger

Kickers-Trainer Bernd Hollerbach hat in den vergangenen Wochen personell und taktisch, zum Teil auch gezwungenermaßen, einiges ausprobiert. In die Erfolgsspur zurückgefunden hat der Aufsteiger bisher aber noch nicht.

Weil inzwischen alle Mann an Bord sind, dürfte sich Hollerbach wieder an der erfolgreichen Hinserie orientieren. Schon in Berlin liefen die Kickers wieder mit der bewährten Vierer- anstatt mit einer Dreierkette auf und daran wird sich kaum etwas ändern.

Wieder mit dabei ist voraussichtlich auch der zuletzt wegen einer Fußprellung schmerzlich vermisste Nejmeddin Daghfous, der mit seiner Kreativität als Zulieferer unersetzlich ist. Gibt der ins Training zurückgekehrte Daghfous endgültig grünes Licht, ist ein 4-2-3-1 mit dem Deutsch-Tunesier als Linksaußen, Rico Benatelli im Zentrum und Sebastian Ernst auf links hinter Elia Soriano als einziger Spitze wahrscheinlich. Im Vergleich zur Vorwoche müsste Junior Diaz weichen - oder auf der linken Abwehrseite Peter Kurzweg verdrängen.

Dynamo Dresden: Hartmann und Ballas wieder dabei

Bei Dynamo Dresden kehren mit dem zuletzt gelbgesperrten Marco Hartmann und Innenverteidiger Florian Ballas nach überstandener Schulterverletzung zwei Leistungsträger zumindest in den Kader zurück. Während Kapitän Hartmann auch anstelle seines soliden Vertreter Manuel Konrad beginnen sollte, dürfte der erst seit Dienstag wieder voll trainierende Ballas zunächst auf der Bank bleiben. Weil Giuliano Modica und Jannik Müller ihre Sache im Abwehrzentrum gut gemacht haben, muss Trainer Uwe Neuhaus bei Ballas kein Risiko eingehen.

Bis auf den noch fehlenden Akaki Gogia stehen Neuhaus alle Spieler zur Verfügung, wobei es im Vergleich zum Spiel gegen Kaiserslautern abgesehen vom Tausch Hartmann für Konrad kaum große Änderungen geben wird.

Der Konkurrenzkampf ist aber groß. Im Mittelfeld scheint Aias Aosman im Moment Andreas Lambertz den Rang abgelaufen zu haben, ebenso wie rechts offensiv Niklas Kreuzer Erich Berko. Die Duelle sind aber eng und kein Spieler kann sich Nachlässigkeiten erlauben, was der Teamleistung sicherlich nicht abträglich ist.

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Wett Tipps zum Spiel

Würzburg ist das schlechteste Rückrundenteam, Dresden Zweiter in der Auswärtstabelle. Und Dynamo verlor keines der bisherigen drei Duelle mit den Kickers (ein Sieg, zwei Remis).

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Nur 21 Tore fielen in den bisherigen zwölf Heimspielen der Kickers (1,75 im Schnitt). Lediglich drei andere Teams ließen auswärts mehr Gegentore zu als Dresden (13 in elf Spielen).

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TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Samstag, 13 Uhr), Free-TV-Highlights ab 18.30 Uhr in der ARD-Sportschau