Wer ersetzt Klaus Gjasula?

Sebastian Vasiliadis darf auf sein Startelfdebüt hoffen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 28.09.20 | 08:08
Nach seiner fünften gelben Karte muss Klaus Gjasula gegen Union pausieren.

Stand seit dem 2. Spieltag immer in der Paderborner Startelf: Klaus Gjasula (r.). ©Imago/Christian Schroedter

Nach dem kurzfristigen Verkauf von Robin Krauße an den FC Ingolstadt im August hat Klaus Gjasula die im defensiven Mittelfeld entstandene Lücke ebenso schnell wie gut geschlossen. Nun allerdings fällt der Neuzugang vom Halleschen FC für die Begegnung gegen den 1. FC Union Berlin selbst aufgrund der fünften gelben Karte aus.

Trainer Steffen Baumgart muss auf der Sechserposition nun improvisieren, gibt der Kader doch keine gelernte Alternative mehr her. Dafür findet sich aber im Aufgebot mit Sebastian Vasiliadis ein weiterer Neuzugang, dem der Coach die Rolle vor der Abwehr zutraut.

„ Vasi trainiert exzellent und wird auch körperlich von Woche zu Woche präsenter. ”
Steffen Baumgart

„Vasi trainiert exzellent und wird auch körperlich von Woche zu Woche präsenter. Er ist ein Spielertyp, den man nicht so oft findet. Er kann als zweikampfstarker Sechser agieren. Er ist aber auch auf der Zehnerposition gefährlich, denn er hat ein gutes Pass-Spiel und einen exzellenten Abschluss“, hebt Baumgart gegenüber der Neuen Westfälischen die Flexibilität des 21-Jährigen hervor.

Starker Einstand in Köln

Vasiliadis hat nach seinem Wechsel vom VfR Aalen nach Ostwestfalen etwas Anlaufzeit benötigt und bis zum fünften Spieltag auf sein Pflichtspieldebüt warten müssen. Dann aber machte der 1,75 Meter große Rechtsfuß gleich mächtig auf sich aufmerksam. Nach seiner Einwechslung in der 88. Minute kaum auf dem Platz, bereitete Vasiliadis beim 5:3-Auswärtscoup beim 1. FC Köln entschlossen direkt das 4:3 vor.

Eine Woche später gelang dem gebürtigen Schwaben mit griechischen Wurzeln beim 4:4 gegen den 1. FC Magdeburg auch sein erstes Tor. Inzwischen stehen immerhin fünf Einwechslungen zu Buche, denen nun die Premiere in der Anfangsformation folgen könnte, wenn auch auf eher ungewohnter Position. Denn in Aalen kam Vasiliadis in der Regel zentral offensiv oder auf der rechten Seite zum Zug.

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