Würzburger Kickers: Shapourzadeh wird Manager in Österreich

Deutsch-Iraner wechselt nach Mödling

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Mittwoch, 14.12.16 | 09:13
Amir Shapourzadeh von den Würzburger Kickers

Abschied. Amir Shapourzadeh verlässt die Würzburger Kickers Richtung Österreich. ©Imago

Amir Shapourzadeh verlässt die Würzburger Kickers. Der Deutsch-Iraner, der das Erfolgsmärchen am Dallenberg in den vergangenen Jahren entscheidend mitgeprägt hat, beendet seine aktive Karriere und wird zum 1. Januar 2017 Manager des österreichischen Bundesligisten Admira Wacker Mödling. Shapourzadeh bestritt 69 Ligaspiele für Würzburg, in denen er an 33 Treffern direkt beteiligt war.

Zuletzt Stand-by-Profi

Nach dem Zweitliga-Aufstieg konzentrierte sich der frühere Rostock-Spieler vermehrt auf Aufgaben in der Kader-Planung, stellte sich aber noch als Stand-by-Profi in den Dienst der Mannschaft. Seinem bislang einzigen Zweitliga-Einsatz für die Kickers absolvierte er am vorletzten Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf.

„ Amir trägt ganz großen Anteil an der jüngsten Erfolgsgeschichte der Kickers. ”
Bernd Hollerbach

Am Sonntag könnte er noch ein weiteres Mal für Würzburg auflaufen, kündigten die Verantwortlichen doch einen gebührenden Abschied an. „So, wie sich das gehört, gibt es für einen großen Spieler, wie Amir unbestritten einer ist, auch die große Bühne“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Daniel Sauer.

Auch Trainer Bernd Hollerbach sparte nicht mit Lob: „Amir trägt ganz großen Anteil an der jüngsten Erfolgsgeschichte der  Kickers. Seine Leistung auf und auch neben dem Platz war herausragend, er ist ein ganz besonderer Mensch. Er war immer mein verlängerter Arm. Dafür bin ich ihm äußerst dankbar.“

In Niederösterreich will der 34-jährige Shapourzadeh nun den Einstieg auf der Funktionärs-Ebene wagen und sieht sich dafür gut gerüstet: „Ich habe in meiner aktiven Zeit sehr vieles gesehen und  erlebt, ich kenne die unterschiedlichen Facetten des Fußballs und will meine Erfahrungen jetzt voll und ganz bei der Admira einbringen“, wird er in einer Pressemitteilung des Vereins zitiert.