1. FC Heidenheim: Mit der besten Defensive zur besten Offensive

Schmidt-Elf ließ in der Rückrunde die wenigsten Gegentore zu

Timo Beermann

Im Jahr 2019 immer in der Startelf: Timo Beermann. © imago images / Eibner

Wenn der 1. FC Heidenheim am Sonntag beim SC Paderborn gastiert, wird die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt sicherlich auch das 1:5-Debakel aus dem Hinspiel noch im Hinterkopf haben. Mit Blick auf den gesamten Saisonverlauf, kann man die Begegnung vom 25. November in der Voith-Arena aber durchaus als Ausrutscher bezeichnen und das in mehrerlei Hinsicht.

Insbesondere auch in puncto Defensive, denn ohne die fünf Gegentore gegen Paderborn hätte Heidenheim gemeinsam mit dem 1. FC Union Berlin mit jeweils 29 die wenigsten Gegentreffer auf dem Konto. Das 4:5 im DFB-Pokal beim FC Bayern München einmal ausgeklammert hat der FCH seit der Partie gegen Paderborn un 16 Spielen nur noch viermal mehr als ein Gegentor kassiert – und nie mehr als zwei pro Partie.

Personelle Konstanz als Erfolgsfaktor

In der Rückrunde stellt die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt mit erst zwölf Gegentoren in 13 Spielen sogar die beste Defensive der Liga. Ein Grund für die Stabilität ist sicherlich auch die personelle Konstanz in der letzten Reihe vor Stammkeeper Kevin Müller.

Die beiden Innenverteidiger Timo Beermann und Patrick Mainka standen in jeweils zwölf der 13 Rückrundenspiele in der Startelf und sind ebenso gesetzt wie Rechtsverteidiger Marnon Busch, der auch nur einmal fehlte. Ebenfalls zwölf von 13 Rückrundenspielen hat Norman Theuerkauf bestritten, wobei der Allrounder dabei auch zweimal im defensiven Mittelfeld auflief und dann von Arne Feick als Linksverteidiger vertreten wurde.

Am Sonntag freilich wartet mit dem SC Paderborn nicht nur der Gegner, der für knapp 15 Prozent der Heidenheimer Gegentore in dieser Saison verantwortlich zeichnete, sondern auch die beste Offensive der Rückrunde. Noch vor dem 1. FC Köln (30 Tore) führt der SCP in diesem Ranking mit 32 Treffern. Dass Paderborn in 15 Heimspielen 43-mal getroffen hat (2,87 im Schnitt) unterstreicht die Schwere der Aufgabe, die Heidenheims Hintermannschaft bevorsteht, nochmals.

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