1. FC Magdeburg: Aleksandar Ignjovski erst im Endspurt wieder dabei

Allrounder rechnet noch mit mindestens drei Monaten Pause

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 11:22
Aleksandar Ignjovski

Comeback wohl nicht vor März: Aleksandar Ignjovski © Imago / Christian Schroedter

In den ersten Tagen nach dem Trainerwechsel von Jens Härtel zu Michael Oenning ließ sich zumindest erahnen, dass der neue Coach große Stücke auf Aleksandar Ignjovski hält. Der 27 Jahre alte Serbe hätte beim Einstand Oennings in Fürth (2:3) wahrscheinlich in der Startelf des 1. FC Magdeburg gestanden, muss auf seinen nächsten Einsatz nun aber noch lange warten.

Denn im Testspiel gegen den FSV Barleben (8:0) am 19. November erlitt der Allrounder, der im Mittelfeld alle Positionen spielen und auch als Außenverteidiger eingesetzt werden kann, eine schwere Ellenbogenverletzung, die vor zwei Wochen operiert wurde.

In den letzten acht Spielen wieder dabei?

Die schlimmste Zeit mit heftigen Schmerzen hat Ignjovski inzwischen zwar hinter sich und mit der Reha begonnen, doch ein baldiges Comeback ist nicht zu erwarten. Nachdem schon in den letzten Wochen über eine lange Ausfalldauer spekuliert wurde, brachte Ignjovski selbst in Bild Licht ins Dunkel: „Meine Beine sind heil, ich kann bald wieder mit dem Ball arbeiten. Trotzdem werde ich noch einige Zeit brauchen, mindestens noch drei Monate.“

„  Ich werde noch einige Zeit brauchen, mindestens noch drei Monate. ”
Aleksandar Ignjovski

Realistisch scheint bei dieser Prognose eine Rückkehr auf das Spielfeld erst nach der Länderspielpause im März. Anschließend stehen noch acht Spieltage auf dem Programm, an denen sich womöglich das Schicksal des FCM entscheidet. Dann auf einen erfahrenen Ignjovski, der auf immerhin zwölf Länderspiele für Serbien zurückblicken kann, bauen zu können, wäre sicherlich kein Nachteil.

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