1. FC Magdeburg: Alexander Brunst will seine Chance nutzen

Torwartwechsel ist beschlossene Sache

Alexander Brunst

Alexander Brunst feiert am Montag sein Zweitliga-Debüt © Imago / Jan Hübner

Nachdem in den Tagen und Wochen zuvor viel spekuliert worden ist, war die Mitteilung des 1. FC Magdeburg auf der vereinseigenen Webseite über einen bevorstehenden Torwartwechsel am gestrigen Donnerstag nicht mehr die ganz große Überraschung. Weil Neuzugang Jasmin Fejzic an den ersten vier Spieltagen nicht der erhoffte Rückhalt war, erhält nun Alexander Brunst am Montag gegen Arminia Bielefeld den Vorzug.

Wir haben nach dem Leistungsprinzip entschieden. (Jens Härtel)

Trainer Jens Härtel, der schon in der Saisonvorbereitung „ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen“ zwischen beiden Torhütern sah, hat „nach der Analyse der ersten Partien bzw. der Trainingseinheiten mit allen Torhütern gesprochen und nach dem Leistungsprinzip entschieden, dass Alex am Montag gegen Bielefeld seine Chance erhält und zunächst die Nummer 1 sein wird.“

Nur zwei Gegentore in fünf Drittliga-Einsätzen

Brunst, der in der vergangenen Saison als Vertreter von Jan Glinker lediglich auf fünf Einsätze in der 3. Liga kam, will die sich bietende Gelegenheit nun natürlich nutzen: „Das ist meine Chance. Ich will das Vertrauen des Trainerteams jetzt durch Leistung zurückzahlen“, so der 23-Jährige, der im Sommer 2017 von der zweiten Mannschaft des VfL Wolfsburg nach Magdeburg gekommen ist, gegenüber der Volksstimme.

Alle fünf Drittliga-Spiele mit Brunst im Tor gewann der FCM und ließ dabei lediglich zwei Gegentore zu. Weniger gut lief es hingegen in der zweiten Runde des DFB-Pokals, als Brunst ebenfalls ran durfte, aber das 0:5 gegen Borussia Dortmund nicht verhindern konnte. Anknüpfen würde der 1,95 Meter lange Schlussmann somit sicherlich lieber an die Auftritte in der 3. Liga, in der Brunst zuletzt sogar dreimal in Folge die Null halten konnte.

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