1. FC Magdeburg: Für den Klassenerhalt zu harmlos?

Oenning-Elf stellt die schwächste Offensive der Liga

Christian Beck

Nach zwei Toren in den letzten beiden Spielen der große Hoffnungsträger: Christian Beck. © imago images / Christian Schrödter

Die Ausgangslage für den 1. FC Magdeburg könnte vor dem Endspurt besser sein. Bei zwei Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist die Mannschaft von Trainer Michael Oenning darauf angewiesen, dass der FC Ingolstadt noch Federn lässt. Zugleich müssen möglichst beide verbleibenden Spiele gewonnen werden, was beim um den Aufstieg kämpfenden 1. FC Union Berlin und gegen den feststehenden Meister 1. FC Köln nicht einfach werden dürfte.

Mit Blick auf das Spiel gegen Köln ist zwar die Hoffnung vorhanden, dass die Geißböcke dann nicht mehr mit letzter Konsequenz zu Werke gehen werden. Doch zunächst gilt es beim 1. FC Union zu bestehen, um im Falle eines Ingolstädter Sieges gegen den SV Darmstadt 98 am letzten Spieltag überhaupt noch Chancen zu haben.

Und an der Alten Försterei punkten zu müssen, ist eine happige Aufgabe. Die Eisernen stellen mit nur einer Niederlage im eigenen Stadion nicht nur das beste Heimteam der Liga, sondern mit 31 Gegentreffern auch die beste Defensive. Zu Hause ließ Union in 16 Partien sogar nur elf Gegentore zu und hielt neun Mal komplett dicht.

Beste Rückrundendefensive und zweitschwächste -offensive

Dieser stabilen Hintermannschaft muss der FCM die mit 34 Toren gemeinsam mit der SpVgg Greuther Fürth schwächste Offensive der Liga entgegen setzen. Immerhin aber machen die beiden letzten Spiele in dieser Hinsicht etwas Hoffnung.

Zum einen traf die Oenning-Elf nach zuvor zwei 0:1-Niederlagen sowohl gegen Fürth (2:1) als auch in Bochum (2:4) doppelt. Und zum anderen war Torjäger Christian Beck nach langer Flaute inklusive verletzungsbedingter Zwangspause in beiden Partien erfolgreich.

Sollte es am Ende aber nicht mehr für den Klassenerhalt bzw. zumindest die Relegation reichen, dann sicher nicht in erster Linie wegen einer zu anfälligen Hintermannschaft. In der Rückrunde ließ kein anderes Team mehr als 18 Gegentore zu, wohingegen nur Fürth (13) die 15 Magdeburger Treffer der zweiten Halbserie unterbietet.

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