1. FC Magdeburg: Marius Müller ein Thema?

Kwadwo macht Eigenwerbung

Marius Müller von RB Leipzig

Marius Müller spielte in der letzten Saison auf Leihbasis für Kaiserslautern in der 2. Liga. ©Imago/Christian Schroedter

Nachdem Jasmin Fejzic den FCM in Richtung Braunschweig verlassen hat, ist aktuell A-Jugend-Spieler Tim Kips die Nummer drei im Team von Michael Oenning. Gerüchte um die Verpflichtung eines weiteren Torhüters machen daher die Runde. Laut Magdeburger Volksstimme soll Interesse an Leipzigs Marius Müller bestehen.

Konkurrenz für Brunst?

Der in Kaiserslautern bei Gerry Ehrmann ausgebildete Schlussmann ist bei RB ohne Chance auf Einsätze und ist auf der Suche nach Spielpraxis. Ob aber Magdeburg wirklich Interesse am 25-Jährigen hat, erscheint fraglich. Erst kürzlich hatte Manager Mario Kallnik im Gespräch mit dem MDR erklärt, dass mit Michael Oenning Einigkeit darüber bestehe, Alexander Brunst als klare Nummer eins aufzubauen. Angesichts dessen wäre ein Keeper aus der Bundesliga wohl kaum die angestrebte Lösung für die Planstelle im Kader.

Auf der anderen Seite schloss Kallnik nicht aus, noch im Winter einen Torwart zu holen, sollte dies aus planerischer, d.h. langfristiger Sicht Sinn machen. In diesem Zusammenhang sprach der 44-Jährige auch über mögliche weitere Abgänge, wie Joel Abu Hanna und Christopher Handke. Während bei ersterem eine Leihe angestrebt wird, darf letzterer den Verein verlassen.

Kwadwo bietet sich an

Vor der Winterpause galt auch der mit Abu Hanna aus Kaiserslautern gekommene Manfred Osei Kwadwo als Streichkandidat. Der Angreifer präsentiert sich aber derzeit sehr gut im Trainingslager und wird von Kallnik inzwischen als guter Sommertransfer bewertet: „Man sieht, warum wir ihn geholt haben.“ Am heutigen Freitag noch erzielte er ein Tor im Testspiel gegen den Karlsruher SC (3:0).

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