1. FC Magdeburg: Mit Viererkette wieder stabiler?

Jan Kirchhoff reißt eine Lücke

Dennis Erdmann vom 1. FC Magdeburg

Dennis Erdmann organisierte zuletzt immer eine defensive Dreierkette,. ©Imago images/foto2press

Mit der Aufstellung von Jan Kirchhoff als zentralem Glied einer Dreierkette verband Michael Oenning am vergangenen Wochenende vor dem Spiel beim VfL Bochum sicherlich die Hoffnung auf mehr Stabilität und zugleich ein strukturiertes Aufbauspiel aus der letzten Reihe. Der 28-Jährige, der zuvor zweimal angeschlagen gefehlt hatte, erwischte allerdings einen alles andere als guten Tag und war an der 2:4-Niederlage nicht unbeteiligt.

Mit Kirchhoff im Abwehrzentrum ließ der 1. FC Magdeburg in Bochum erstmals im Jahr 2019 mehr als ein Gegentor pro Spiel zu. Schon alleine deshalb hätte Oenning seine Defensive vor dem Gastspiel am Sonntag beim 1. FC Union Berlin wieder umgebaut. Kirchhoff, der sich nach seiner Verpflichtung im Winter als Sechser auf Anhieb zum Leistungsträger aufgeschwungen hat, fällt nun aber ohnehin aus.

Der ehemalige Bundesliga-Profi erlitt einen Muskelfaserriss und wird damit sowohl in Berlin als auch am letzten Spieltag gegen den 1. FC Köln fehlen.

Die gleiche Defensive wie in Hamburg?

Mit Nico Hammann hätte Oenning einen zweiten Akteur, der im Zentrum einer Dreierkette spielen könnte, doch wahrscheinlicher ist nach der Partie in Bochum eine Rückkehr zur Viererkette.  Auch, weil mit Timo Perthel nach verbüßter Gelbsperre der etatmäßige Linksverteidiger zurückkehrt.

Mit Perthel auf links, Dennis Erdmann und Tobias Müller im Zentrum sowie Björn Rother auf rechts könnte die gleiche Abwehrreihe beginnen wie beim 2:1-Coup in Hamburg. Davor allerdings kann nicht nur wegen Kirchhoffs Fehlen nicht die gleiche Formation wie im Volksparkstadion auflaufen. Zwar kehrt wie Perthel auch Rico Preißinger nach einer Gelbsperre zurück, doch dafür ist nun Charles Laprevotte nicht nur gesperrt, sondern auch verletzt.

Neben Preißinger müssen somit im Vergleich zum HSV-Spiel zwei Positionen im Mittelfeld neu besetzt werden. Vermutlich wird Hammann als zentraler Sechser agieren und Aleksandar Ignjovski die zweite Halbposition bekleiden. Richard Weil, der auf der gestrigen Pressekonferenz von Trainer Oenning ein Sonderlob erhielt, wäre eine weitere, allerdings eher überraschende Option.

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