Darmstadt 98: Auch die zweite Reihe zu ineffektiv

0:1-Niederlage im Testspiel beim FC Homburg

erich Berko von darmstadt 98 gegen Daniel di Gregorio vom FC Homburg

Erich Berko (r.) konnte sich nicht als Alternative zu Serdar Dursun aufdrängen. ©Imago images/Jan Huebner

Nach sieben sieglosen Spielen in der Liga hat Darmstadt 98 die erste Gelegenheit verpasst, während der Länderspielpause Selbstvertrauen zu tanken. Bevor die Lilien am Donnerstag in Aschaffenburg in einem nicht-öffentlichen Testspiel auf die Würzburger Kickers treffen, wurde am Dienstagabend beim FC 08 Homburg mit 0:1 verloren.

Homburgs Patrick Dulleck erzielte in der 82. Minute das einzige Tor der Partie, das nach einer guten zweiten Halbzeit des Regionalligisten nicht unverdient war. Zuvor hätte Darmstadt durchaus Chancen gehabt, selbst in Führung zu gehen, doch wie mehrfach in den vergangenen Wochen präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Dimitrios Grammozis im letzten Drittel zu harmlos und ineffektiv.

Wir hatten heute die selben Probleme wie in den vergangenen Spielen. (Dimitrios Grammozis)

„Das war ein guter Test gegen einen Gegner, der sehr engagiert war. Wir hatten aber auch heute die selben Probleme wie in den vergangenen Spielen. Nämlich, dass wir unsere zahlreichen Chancen nicht in Tore umgemünzt haben“, zeigte sich der Lilien-Coach gegenüber dem Darmstädter Echo vor allem mit der Chancenverwertung nicht zufrieden.

Nur drei Stammkräfte dabei

Während Torjäger Serdar Dursun wie alle weiteren Stammspieler mit Ausnahme von Fabian Holland, Immanuel Höhn und Tim Skarke nicht zum Einsatz kamen, liefen Johannes Wurtz und Erich Berko als Doppelspitze auf. Das Duo wurde zwar mehrfach gefährlich, blieb aber ohne zählbaren Erfolg.

Nicht zum Aufgebot zählten unterdessen der wieder fitte Stammtorwart Marcel Schuhen und der zuletzt nicht berücksichtigte Tobias Kempe. Beide sollen aber gegen Würzburg zum Einsatz kommen. Dann dürfte Grammozis schon im Hinblick auf das Spiel beim FC St. Pauli nach der Länderspielpause weitgehend seine erste Elf aufbieten.

So spielten die Lilien:

Klaus (46. Berezovskyi) – Egbo, Pfeiffer, Höhn, Holland – Skarke, Vogler, Müller (66. Owusu), Honsak (66. Crosthwaite) – Wurtz, Berko

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