Darmstadt 98: Baustelle Innenverteidigung

Patrick Banggaard kehrt wohl nicht zurück

Immanuel Höhn

Aktuell einer von nur zwei Innenverteidigern im künftigen Lilien-Kader: Immanuel Höhn. © imago images / Jan Hübner

Mit Erich Berko (Dynamo Dresden), Mandela Egbo (Borussia Mönchengladbach), Tim Skarke (1. FC Heidenheim) und Marcel Schuhen (SV Sandhausen) hat Darmstadt 98 für die neue Saison bereits vier Neuzugänge an Land gezogen. Abgeschlossen sind die Planungen der Lilien damit aber noch lange nicht. Vielmehr existiert vor allem im Defensivzentrum eine Baustelle.

Nach jetzigem Stand kann Trainer Dimitrios Grammozis in der Innenverteidigung nur mit Immanuel Höhn und Mathias Wittek planen. Der zuletzt von Norwich City ausgeliehene Marcel Franke will beim englischen Erstliga-Aufsteiger einen neuen Anlauf nehmen. Deshalb, aber dem Vernehmen nach auch wegen einer recht hohen Ablöse, hat man in Darmstadt darauf verzichtet, die vereinbarte Kaufoption zu ziehen.

Banggaard vor Rückkehr nach Dänemark

Bleibt Franke nicht doch noch, müssen zwei neue Innenverteidiger her, da der in der vergangenen Saison als Notlösung in die letzte Reihe gezogene Victor Palsson als feste Größe im Mittelfeld eingeplant ist.

Eher keine Option ist der in der zu Ende gegangenen Saison an den zyprischen Erstligisten Pafos FC verliehene Patrick Banggaard. Bereits vergangene Woche meldete das dänische Portal bt.dk, dass der 25-Jährige vor einem Wechsel in die Heimat zu SønderjyskE Fodbold stehen soll. Eine Bestätigung diesbezüglich gibt es bisher allerdings weder von beiden Vereinen noch von Banggaard selbst.

Dennoch ist davon auszugehen, dass der bereits in der Rückrunde 2017/18 an Roda Kerkrade verliehene Banggaard nicht mehr ins Lilien-Trikot schlüpfen wird. Denkbar, dass Darmstadt für den bis 2020 gebundenen Defensivmann noch eine kleine Ablöse kassiert.

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