Darmstadt 98: Die Null hat Priorität

Dimitrios Grammozis mit dem 0:0 gegen Dresden zufrieden

Dimitrios Grammozis an der Seitenlinie

Mit dem Remis gegen Dresden zufrieden: Dimitrios Grammozis. © imago images/Jan Huebner

Man durfte gespannt sein auf die Reaktion von Darmstadt 98 auf den schwachen und folgerichtig mit einer herben 0:4-Niederlage bestraften Auftritt beim VfL Osnabrück am Montag. Gegen Dynamo Dresden kamen die Lilien zwar am Freitagabend nicht über ein torloses Remis hinaus, doch das nach den vier Gegentoren von Osnabrück ausgegebene Primärziel wurde erreicht.

„Es war heute sehr wichtig, dass wir nach dem „Scheiß-Spiel“ von Osnabrück die Null gehalten haben. Wir mussten zurückkehren zu unseren Basics, damit es wieder schwierig ist, gegen uns Tore zu machen“, kommentierte Victor Palsson die Partie und sprach auf der offiziellen Vereinswebseite von einem insgesamt „fairen Ergebnis“.

Wir haben heute alles reingeworfen. (Dimitrios Grammozis)

Ähnlich äußerte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel Trainer Dimitrios Grammozis, der der in Osnabrück in allen Belangen schwachen Startelf die Gelegenheit zur Wiedergutmachung gab und diesmal nicht enttäuscht wurde. „Ich bin nach dem Spiel am Montag mit dem Ergebnis heute komplett zufrieden. Kompliment an meine Mannschaft, denn ich weiß, wie das nach so einer Klatsche ist“, so der Lilien-Coach, der vor allem mit den diesmal vorhandenen Grundtugenden zufrieden war: „Wir haben heute alles reingeworfen, kompakt gestanden und immer wieder versucht, vor das Tor zu kommen.“

Die Defensive hat auch in den nächsten Wochen Priorität

Dass es offensiv längst nicht rund lief und Dresden bei einem Pfostenschuss von Alexander Jeremejeff neun Minuten vor Schluss knapp am Siegtor vorbeischrammte, ließ Grammozis allerdings auch nicht unerwähnt.

Wir setzen auf Kompaktheit und Defensive. (Dimitrios Grammozis)

Vor einem nicht einfachen Programm mit Spielen beim SV Sandhausen, gegen den 1. FC Nürnberg und beim 1. FC Heidenheim gibt es somit weiterhin genügend Ansatzpunkte für die tägliche Arbeit. Am Fokus auf defensiver Stabilität wird sich in den nächsten Wochen freilich nichts ändern: „Wir setzen auf Kompaktheit und Defensive. Und das werden wir auch so weiterfahren“, kündigte Grammozis gegenüber dem Darmstädter Echo an.

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