Darmstadt 98: Kommt noch ein Stürmer?

Reaktion auf erneute Verletzung von Felix Platte möglich

Serdar Dursun

Serdar Dursun ist die Nummer eins im Angriff der Lilien. © imago images / Jan Hübner

Wenn Darmstadt 98 heute Dynamo Dresden empfängt und Wiedergutmachung für die herbe 0:4-Niederlage am Montag beim VfL Osnabrück leisten will, ist fest mit Serdar Dursun im Angriff der Lilien zu rechnen. Der Torjäger blieb zwar in Osnabrück nach schwachen 45 Minuten aus taktischen Gründen in der Kabine, ist aber unangefochten die Nummer eins im Sturm.

Noch mehr, da sich die Hoffnungen auf ein zeitnahes Comeback von Felix Platte unter der Woche erneut zerschlagen haben. Der 23-Jährige, der schon in der Vergangenheit beinahe regelmäßig von Verletzungen zurückgeworfen wurde, erlitt im Aufbautraining abermals einen Muskelbündelriss und fällt weitere Wochen aus.

Ohne Platte fehlt eine echte Alternative zu Dursun

Nicht ausgeschlossen, dass die Darmstädter Verantwortlichen auf Plattes wiederholte Zwangspause noch mit einem Neuzugang reagieren. Bis zum Transferschluss am 2. September bliebe Zeit, um eine zusätzliche Alternative für den mit Dursun und Johannes Wurtz noch nur dünn besetzten Sturm zu finden. Wurtz spielt zudem bei Trainer Dimitrios Grammozis nur eine untergeordnete Rolle und kam in den vergangenen Monaten, wenn überhaupt, in hängender Rolle oder außen zum Zug.

Die Neuzugänge Erich Berko und Mathias Honsak sind zwar grundsätzlich auch in der Spitze einsetzbar, allerdings eigentlich eher Flügelspieler und dort auch vorwiegend eingeplant. Ein zusätzlicher Spezialist für die Sturmmitte würde alles in allem nicht schaden. Auch, um nicht ein gravierendes Problem zu bekommen, sollte Dursun ausfallen oder ein längeres Formtief erwischen.

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