Eintracht Braunschweig: Torsten Lieberknecht dementiert Union-Gerüchte

Trainer verweist auf seinen Vertrag bis 2020

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 06.07.20 | 15:18
Torsten Lieberknecht

Längst nicht mehr unumstritten: Torsten Lieberknecht © Imago

Wenn am Wochenende alles schlecht läuft, könnte Eintracht Braunschweig sogar auf den Relegationsplatz abrutschen. An ein solches Szenario verschwendet man indes aktuell keine Gedanken, sondern bereitet sich auf das wichtige Heimspiel am Sonntag gegen den SSV Jahn Regensburg vor.

Dann sollen nach Möglichkeit drei Punkte her, die der Eintracht etwas Luft verschaffen würden. Und die auch für Torsten Lieberknecht nicht unwichtig wären, damit die zunehmenden Diskussionen um die Zukunft des Trainers nicht weniger werden. An diesen haben auch die Aussagen von Präsident Sebastian Ebel, der klar die Mannschaft in die Pflicht nahm, nicht wirklich etwas verändert.

Lieberknecht bekennt sich zur Eintracht

Lieberknecht ging das Ganze aber nun zu weit und insbesondere die Spekulationen um Kontakte zum 1. FC Union Berlin wollte der 44-Jährige nicht im Raum stehen lassen. Auf Nachfrage von sportbuzzer.de gab es von Lieberknecht in diesem Zusammenhang ein eindeutiges Dementi: „Da ist überhaupt nichts dran. Ich habe einen Vertrag bis 2020 mit der Eintracht. Nebenbei bemerkt wäre dieser Umstand respektlos gegenüber meinem Kollegen André Hofschneider.“

„ Ich habe einen Vertrag bis 2020 mit der Eintracht. ”
Torsten Lieberknecht

Lieberknecht beließ es indes nicht dabei, sondern gab zudem ein klares Bekenntnis zur Eintracht auch über die laufende Saison hinaus ab: „Wie erwähnt habe ich einen Vertrag bis 2020, und meine ganze Kraft und volle Konzentration fokussiert sich bis dahin auf die Erreichung unserer gemeinsamen Ziele.“

Ob mit diesen unmissverständlichen Äußerungen Ruhe einkehrt, ist allerdings längst nicht sicher. Stellt sich kein sportlicher Erfolg ein, dürfte der Trainer weiter Gegenstand von Diskussionen sein. Und selbst wenn die Saison einigermaßen ordentlich im gesicherten Mittelfeld enden würde, wäre eine Aufarbeitung in allen Bereichen unausweichlich, um unbelastet ins neue Spieljahr gehen zu können.

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