Hamburger SV: Christian Fassnacht kommt wohl nicht

Darf Bobby Wood für drei Millionen Euro gehen?

Christian Fassnacht

Landet voraussichtlich nicht beim HSV: Christian Fassnacht © Imago / Pius Koller

Die Bemühungen des Hamburger SV, den vorhandenen Kader zu verschlanken, um personellen und finanziellen Spielraum für weitere Neuzugänge nach Christoph Moritz (1. FC Kaiserslautern), Manuel Wintzheimer (FC Bayern München) und David Bates (Glasgow Rangers) zu erhalten, gehen weiter.

Und dabei scheinen die Hanseaten inzwischen auch zu Zugeständnissen bereit. Nach Informationen der „Neuen Presse“ (Ausgabe vom 12.06.2018) würde der HSV den von Hannover 96 umworbenen Bobby Wood für drei Millionen Euro Ablöse sogar komplett abgeben. In einer Ausstiegsklausel des US-Nationalnationalspielers sind eigentlich acht Millionen Euro festgelegt, die man für Wood nach einer schwachen Saison aber kaum wird erzielen können.

Bisher galt Hannover als interessiert an einer Ausleihe mit Kaufoption, doch sollte der HSV seine Forderungen tatsächlich so weit herunterschrauben, könnten die Niedersachsen durchaus auch einen Transfer anstreben. Und der HSV würde zudem einiges an Gehalt sparen, besitzt Wood doch noch einen gut dotierten Vertrag bis 2021.

Auch bei Walace, Kyriakos Papadopoulos und Alen Halilovic wird der HSV vermutlich potentiellen Interessenten entgegenkommen müssen. Bei Albin Ekdal und Filip Kostic besteht dagegen die Hoffnung auf einen steigenden Marktwert durch eine gute WM.

Becker verfolgt das Thema Fassnacht nicht weiter

Unterdessen ist der in den letzten Wochen mit einem Wechsel nach Hamburg in Verbindung gebrachte Christian Fassnacht von den Young Boys Bern wohl kein Thema mehr. Der offensive Flügelspieler war laut dem Abendblatt offenbar ein Wunschspieler von Kaderplaner Johannes Spors, doch seitdem Ralf Becker als neuer Sportvorstand das Kommando übernommen hat, haben sich die Prioritäten offenbar verlagert.

Dass Bern für den 24-Jährigen eine Ablöse von fünf Millionen Euro aufwärts verlangen soll, dürfte in diesem Zusammenhang auch eine Rolle spielen. Fassnacht soll nun zudem eine Option in der englischen Premier League haben, die Bern noch deutlich mehr Ablöse einbringen könnte.

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