Hamburger SV: Kehrt David Bates zurück ins Team?

Leo Lacroix muss um seinen Platz bangen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 30.11.18 | 07:44
David Bates

Zuletzt zweimal nur eingewechselt: David Bates © Imago / DeFodi

Der Ausfall von Torjäger Pierre-Michel Lasogga (Muskelfaserriss) führt dazu, dass beim Hamburger SV vor dem Gastspiel am Samstag beim FC Ingolstadt vor allem über die Mittelstürmerposition diskutiert wird. Weil sich die Talente Fiete Arp und Manuel Wintzheimer bislang nicht wirklich aufdrängen konnten, wird in der Audi-Stadt wohl erneut Hee-Chan Hwang den Zuschlag erhalten.

Offen ist unterdessen, wer in der Innenverteidigung neben dem gesetzten Rick van Drongelen ran darf. Da die Langzeitverletzten Gideon Jung und Kyriakos Papadopoulos trotz Fortschritten in der Reha weiterhin keine Alternativen sind, wird die Entscheidung erneut zwischen David Bates und Leo Lacroix fallen.

Deutlich weniger Gegentore mit Bates

Bates hatte zunächst trotz nicht immer überzeugender Leistungen die Nase vorne und stand an neun der ersten elf Spieltage in der Startelf. Eine gelb-rote Karte just beim Einstand des neuen Trainers Hannes Wolf beim 1:0-Sieg in Magdeburg kostete den frischgebackenen schottischen Nationalspieler aber seinen Stammplatz.

Lacroix machte seine Sache gegen den 1. FC Köln (1:0) und bei Erzgebirge Aue (3:1) gut, schwächelte dann aber schon beim 0:1 der Schweizer Nationalmannschaft gegen Katar und war am Montag im Top-Spiel gegen den 1. FC Union Berlin (2:2) an beiden Gegentreffern beteiligt.

Nicht ausgeschlossen deshalb, dass Wolf sich in Ingolstadt für Bates entscheidet. Für den 22-Jährigen spricht auf jeden Fall, dass der HSV in den 769 Zweitliga-Minuten mit Bates nur drei Gegentore zuließ – also lediglich alle 256 Minuten überwunden wurde. Insgesamt dagegen kassieren die Rothosen alle 90 Minuten einen Gegentreffer und ohne Bates sogar alle 45 Minuten.

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