Hamburger SV: Neben Hannover auch Gladbach an Bobby Wood dran?

US-Nationalspieler könnte sich zeitnah verabschieden

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 15.01.21 | 13:02
Bobby Wood

Bleibt vermutlich in der Bundesliga: Bobby Wood © Imago / De Fodi

Wirklich voran geht es bei den Kaderplanungen des Hamburger SV nicht. Auch fünf Tage vor dem Trainingsauftakt am 21. Juni stehen mit Christoph Moritz (1. FC Kaiserslautern), Manuel Wintzheimer (FC Bayern München II) und David Bates (Glasgow Rangers) erst drei Neuzugänge fest, denen aber noch mehrere, möglichst gestandene Verstärkungen folgen sollen.

Um Platz im Kader und vor allem finanziellen Spielraum für eigene Transfers zu haben, müssen aber zunächst Spieler mit auch nach dem Abstieg noch gut dotierten Verträgen, aber geringer sportlicher Perspektive den Verein verlassen. Während sich bei Mergim Mavraj, Alen Halilovic oder Kyriakos Papadopoulos in diesem Zusammenhang aktuell wenig zu tun scheint, gibt es offenbar gleich zwei Interessenten für Bobby Wood.

Niclas Füllkrug mit Schlüsselrolle

Wie der Sportbuzzer berichtet, soll neben Hannover 96 auch Borussia Mönchengladbach mit Bobby Wood beschäftigen, den der HSV nach einem enttäuschenden Jahr gerne abgeben würde.

Dem Bericht zufolge soll Wood in Mönchengladbach aber nur zweite Wahl sein. Sollten sich die anhaltenden Bemühungen um Hannovers Niclas Füllkrug, für den die Borussia laut Bild nun inklusive Bonuszahlungen bis zu 18 Millionen Euro bieten soll, zerschlagen, wäre Wood demnach Gladbachs Ersaatzkandidat.

Und die Borussia hätte auch die finanziellen Mittel, um einen festen Transfer zu stemmen, den der HSV und Wood favorisieren. Hannover hingegen strebt weiterhin eine Ausleihe an – und benötigt nach den Abgängen von Martin Harnik, Charlison Benschop und Kenan Karaman auch bei einem Füllkrug-Verbleib mehrere neue Stürmer.

Inwieweit Gladbach tatsächlich an Wood interessiert ist, lässt sich zwar eher schwer einschätzen. Doch sollte die Berichterstattung einen konkreten Hintergrund haben, ginge Hannover das Risiko ein, mit einem Nein zum Füllkrug-Verkauf Wunschstürmer Wood nicht zu bekommen. Für Hamburg macht es derweil keinen Unterschied, wohin der US-Stürmer im Falle eines fixen Transfers geht. Wichtig ist nur, dass bald Vollzug gemeldet werden kann.

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