Hamburger SV: Ohne Hunt und Mangala gegen Ingolstadt?

Dicke Fragezeichen hinter beiden Leistungsträgern

Aaron Hunt

Wird aktuell von Rückenproblemen geplagt: Aaron Hunt. © imago images / Claus Bergmann

Nach sechs sieglosen Spielen in Folge lässt der Hamburger SV in diesen Tagen nichts unversucht, um die Mannschaft zurück in die Spur zu bringen und den aktuell stark gefährdeten Wiederaufstieg doch noch zu schaffen.

In Vorbereitung auf das enorm wichtige Heimspiel am Samstag gegen den wiedererstarkten FC Ingolstadt, der nach zehn Zählern aus den letzten vier Spielen auch im Volksparkstadion punkten will, hat Trainer Hannes Wolf seine Schützlinge zu einem Kurztrainingslager in Rotenburg zusammengezogen. Dort werden die Karten neu gemischt, was die Plätze in der ersten Elf angeht. Mehrere Veränderungen im Vergleich zum 0:2 bei Union Berlin sind möglich.

Papadopoulos nicht dabei

Aus dem Vollen schöpfen kann Coach Wolf, der von der Vereinsführung die volle Rückendeckung erhält und auch im Falle des Nicht-Aufstieges bleiben soll, allerdings nach jetzigem Stand nicht. Dass Jairo nach seinem im vergangenen Sommer erlittenen Totalschaden im Knie wieder mit der Mannschaft trainiert, ist zwar erfreulich, doch eine echte Alternative dürfte der Spanier im Schlussspurt noch nicht sein.

Das gilt momentan auch für Kyriakos Papadopoulos, der die Reise ins Trainingslager wegen eines Infekts nicht mitangetreten hat und für Samstag somit kein Thema ist.

Abzuwarten bleibt noch die Entwicklung bei zwei Leistungsträgern. Der in Berlin wegen einer Fußprellung ausgefallene Orel Mangala konnte zumindest individuell trainieren, doch ob es für einen Einsatz reicht, ist dennoch fraglich. Selbiges gilt noch mehr für Kapitän Aaron Hunt, der in Rotenburg zwar dabei ist, bislang aber wegen Rückenproblemen nicht trainieren konnte.

Sofern Hunt auch am heutigen Freitag nicht mit seinen Kollegen üben kann, wird es voraussichtlich nicht reichen. Sollte dann auch Mangala passen müssen, würde es im zentralen Mittelfeld bereits eng, zumal der aus dem Kader gestrichene Lewis Holtby keine Rolle mehr spielt und Gideon Jung in den vergangenen Wochen nicht überzeugen konnte.

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