Hamburger SV: Rückkehr für Bruno Labbadia kein Thema

Dieter Hecking bleibt der Favorit

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 31.08.20 | 16:38

Welcher Trainer sorgt kommende Saison für regelmäßigen Jubel beim HSV-Anhang? © imago images / Matthias Koch

Seit Freitag ist Jonas Boldt neuer Sportvorstand des Hamburger SV und man darf davon ausgehen, dass dem 37-Jährigen in den vergangenen 48 Stunden nicht langweilig geworden ist. Mit Lukas Hinterseer wurde am gestrigen Samstag der erste Neuzugang unter Boldts Regie vorgestellt, wobei die Gespräche mit dem österreichischen Angreifer vom VfL Bochum noch federführend von Vorgänger Ralf Becker geführt wurden.

Oberste Priorität für Boldt hat es nun, einen neuen Trainer als Nachfolger des entlassenen Hannes Wolf zu finden. Und weil der Trainingsauftakt schon für den 17. Juni angedacht ist, drängt langsam, aber sicher auch die Zeit, soll der neue Coach doch auch an der Planung eines dann im Idealfall schon weitgehend kompletten Kaders mitwirken.

Aussichtsreiche Gespräche mit Hecking

Von der Liste der in den vergangenen Tagen gehandelten Kandidaten gestrichen werden kann nun wohl Bruno Labbadia, der am Samstagabend als Gast im „ARD-Sportclub“ auch zu seiner persönlichen Zukunft gefragt wurde und sich zu einer möglichen Rückkehr nach Hamburg recht klar äußerte: „Ausschließen kann man nie etwas, aber das ist für mich kein Thema zum jetzigen Zeitpunkt. Ich möchte für mich persönlich ein neues Kapitel aufschlagen. Ich muss einfach das Gefühl haben, dass ich total Lust darauf habe.“

„ Das ist für mich zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema. ”
Bruno Labbadia

Obwohl sich im Umfeld auch noch die Namen Markus Anfang und André Breitenreiter halten, gilt aber ohnehin Dieter Hecking weiterhin als Favorit. Und mit dem 54-Jährigen scheint eine Einigung möglich. Wie kicker.de berichtet, waren die Gespräche zwischen Becker und Hecking schon sehr weit gediehen. Nun obliegt es Nachfolger Boldt, den zuletzt für Borussia Mönchengladbach tätigen Fußball-Lehrer vom HSV zu überzeugen.

Die Chancen stehen aber nicht schlecht. So soll Hecking laut Bild wohl in der kommenden Woche in Hamburg unterschreiben.

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