Hamburger SV: Sakai bleibt – Papadopoulos auch?

Die Zweitliga-Planungen werden konkretisiert

Gotoku Sakai

Geht mit in die 2. Liga: Kapitän Gotoku Sakai (r.) © Imago / Sven Simon

Weil der VfL Wolfsburg im Parallelspiel den 1. FC Köln mit 4:1 bezwang, hat der eigene 2:1-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach den erstmaligen Abstieg aus der Bundesliga nicht mehr verhindern können. Trauer und Enttäuschung in Hamburg sind groß, doch gerade die vergangenen Wochen dienen mit Blick auf die Zukunft auch als Mutmacher.

Denn der für den Aufschwung, der beinahe noch zur Rettung gereicht hätte, verantwortliche Trainer Christian Titz wird seine Arbeit auch in der 2. Bundesliga fortsetzen. Außer Frage steht natürlich, dass das Ziel direkter Wiederaufstieg lauten wird. Damit dieses auch erreicht werden kann, müssen in den kommenden Tagen und Wochen die Weichen gestellt werden.

Drei Kandidaten für den Posten des Sportvorstandes?

Mit Titz soll ein neuer Sportvorstand den Kader für die kommende Saison zusammenstellen. Dieser neue starke Mann für den sportlichen Bereich wird aber weiter gesucht.

Nachdem Jonas Boldt (Bayer Leverkusen) und Rouven Schröder (1. FSV Mainz 05) einen Verbleib bei ihren aktuellen Klubs vorzogen, soll der HSV laut „Bild“ (Ausgabe vom 11.05.2018) mit Ralf Becker (Holstein Kiel), Samir Arabi (Arminia Bielefeld) und Harald Gärtner (FC Ingolstadt) drei Kandidaten auf der Liste haben, die allesamt die 2. Liga bestens kennen, allerdings alle auch noch laufende Verträge haben.

Viele offene Fragen im Kader

Keine Verträge haben über die Saison hinaus haben dagegen Aaron Hunt, Lewis Holtby, Dennis Diekmeier, Sejad Salihovic, Nicolai Müller und Sven Schipplock. Gerade Holtby und Hunt haben sich unter Titz zu wichtigen Akteuren aufgeschwungen, müssten im Vergleich zu ihren bisherigen Gehältern aber deutliche Abstriche hinnehmen. Noch ist aber offen, ob der HSV überhaupt an eine weitere Zusammenarbeit denkt.

Ich habe jetzt in diesem Moment entschieden, dass ich bleiben werde. (Gotoku Sakai)

Klar bekannt hat sich derweil Gotoku Sakai, der ein vorliegendes Angebot zur Verlängerung zuvor noch nicht angenommen hatte, kurz nach Spielschluss gegen Gladbach: „Ich habe jetzt in diesem Moment entschieden, dass ich bleiben werde. Wir werden es gemeinsam wieder schaffen, zurückzukommen“, so der Kapitän gegenüber kicker.de.

Nicht ausgeschlossen sind in personeller Hinsicht auch Überraschungen. So deutete Kyriakos Papadopopoulos, dessen Abgang als sicher galt, gegenüber Bild zumindest an, sich einen Verbleib vorstellen zu können: „Ausgeschlossen ist nichts! Ich habe Vertrag für die 2. Liga, spiele gern für den HSV.“

Die nächsten Tage werden auf jeden Fall sehr interessant. Mit einigen Entscheidungen ist schon bis zur Wochenmitte zu rechnen.

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