Hamburger SV: Verkauf von Papadopoulos wohl vom Tisch

Grieche erleidet offenbar Knorpelschaden

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 23.07.18 | 07:33
Ralf Becker

Kann für Kyriakos Papadopoulos wohl keine Ablöse einplanen: Ralf Becker © Imago / Michael Schwarz

Nachdem sich Fiete Arp für einen Verbleib beim Hamburger SV samt Vertragsverlängerung bis 2020 entschieden hat, sind es vor allem noch drei Spieler, die den Gehaltsetat des Bundesliga-Absteigers deutlich entlasten und Ablösesummen in die Kassen spülen sollen.

Letzteres muss in Bezug auf die WM-Fahrer Albin Ekdal und Filip Kostic, die beide bei ausländischen Klubs im Gespräch sind, relativiert werden. Beide hat einst Mäzen Klaus Michael Kühne finanziert, der Anspruch auf Rückzahlung seines Investments hat. Und beim HSV geht man nicht davon aus, höhere Ablösen als die einst von Kühne vorgestreckten Summen erzielen zu können.

Monatelange Pause droht

Während bei Ekdal und Kostic somit nur noch eine stattliche Gehaltseinsparung bliebe, war Kyriakos Papadopoulos bisher eine große Hoffnung auf eine hohe Ablöse. Doch nachdem sich die Interessenten für den griechischen Nationalspieler schon in den vergangenen Wochen die Klinke nicht gerade in die Hand gegeben haben, dürfte es nun kaum mehr möglich sein, den Defensiv-Allrounder zu verkaufen.

Denn nach Informationen der Morgenpost hat sich Papadopoulos wie zuvor schon der in der Innenverteidigung eigentlich gesetzte Gideon Jung einen traumatischen Knorpelschaden im Knie zugezogen, der eine monatelange Zwangspause zur Folge haben dürfte.

Das bedeutet für den HSV, dass Papadopoulos im Sommer kaum mehr einen neuen Klub finden und auch im Winter ein Verkauf nicht ohne Weiteres möglich sein wird. Aktuell sieht es deshalb so aus, als bliebe der Grieche ein weiteres Jahr in Hamburg, wo sein Vertrag noch bis 2020 läuft.

Immerhin würde die Krankenkasse nach sechs Wochen Verletzungspause das Gehalt übernehmen, doch die von Trainer Christian Titz erhofften, weiteren Neueinkäufe werden ohne eine Ablöse für Papadopoulos nochmals schwieriger zu realisieren sein.

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