Holstein Kiel: Bangen um Kronholm und Schmidt

Defensive Eckpfeiler für Sonntag fraglich

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 04.05.18 | 10:22
Dominik Schmidt

Droht die Partie in Düsseldorf zu verpassen: Dominik Schmidt © Imago / Agentur 54 Grad

Es müsste schon einiges passieren, damit Holstein Kiel nicht die Relegationsspiele zur Bundesliga bestreitet, doch perfekt ist der dafür nötige dritte Platz noch nicht. Bei fünf Punkten Rückstand auf den zweitplatzierten 1. FC Nürnberg und ebenso vielen Zählern Vorsprung auf das Trio Arminia Bielefeld, Jahn Regensburg und VfL Bochum könnte aber schon am Sonntag nach dem Spiel bei Fortuna Düsseldorf alles klar sein.

Wegen der im Vergleich zu den Verfolgern deutlich besseren Tordifferenz würde Kiel in Düsseldorf schon ein Remis reichen, um den dritten Platz nicht hinten abzusichern. Der direkte Aufstieg wäre freilich bei einem Unentschieden bereits nicht mehr möglich.

Bei Schmidt wird es eng

Vor der Abreise in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt muss Trainer Markus Anfang um den Einsatz von zwei Eckpfeilern bangen. Torwart Kenneth Kronholm musste am Donnerstag das Vormittagstraining mit einer Oberschenkelverletzung abbrechen, die sich nach ersten Angaben des Vereins gegenüber den Kieler Nachrichten aber nicht als schwerwiegend herausgestellt hat.

„ Im Moment sieht’s mau aus. ”
Dominik Schmidt

Kronholm erlitt offenbar nur eine leichte Prellung und sollte in Düsseldorf tendenziell spielen können. Schlechter sieht es bei Innenverteidiger Dominik Schmidt aus, der an einem Bluterguss in der Wade laboriert und nicht trainieren konnte. „Im Moment sieht’s mau aus“, glaubt der 30-Jährige selbst eher nicht daran, dass es für Sonntag reicht.

Weil David Kinsombi aufgrund der Gelbsperre von Dominic Peitz als Sechser unabkömmlich ist, würde wohl Niklas Hoheneder ins Abwehrzentrum neben Rafael Czichos rücken, sollte Schmidt passen müssen.

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