Holstein Kiel: Zukunft von Tim Walter offen

Aktueller Vertrag läuft am 30. Juni aus

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 03.05.26 | 07:25
© IMAGO / Ole Jacobsen

Mission erfolgreich: Tim Walter. © IMAGO / Ole Jacobsen

Holstein Kiel hat seinen Lauf fortgesetzt und mit dem 2:0-Sieg gegen Eintracht Braunschweig am Samstagnachmittag den Klassenerhalt am 32. Spieltag perfekt gemacht. 16 von 18 möglichen Punkten holten die Störche nun aus den jüngsten sechs Begegnungen und haben damit gerade noch rechtzeitig Fahrt aufgenommen, als nach nur 25 Zählern aus den ersten 26 Begegnungen Mitte März plötzlich Rang 17 zu Buche stand und binnen eines Jahres der Sturz aus der Bundesliga in die Drittklassigkeit drohte.

Sicherlich seinen Anteil am Aufschwung hat Tim Walter, wobei der im Februar als Nachfolger von Marcel Rapp angetretene Trainer mit einen Punkt aus seinen ersten drei Partien zunächst keinen guten Start erwischte. Mit dem Erfolg über Braunschweig aber war Walters Rettermission erfolgreich. Und gleichzeitig stellt sich nun die Frage nach der Zukunft des 50 Jahre alten Fußball-Lehrers, der lediglich einen Vertrag über gut vier Monate unterschrieben hat, der am 30. Juni endet und keine Verlängerungsklausel beinhaltet.

Walter schließt nichts aus

Angesprochen darauf, wie es weitergeht, blieb Walter gegenüber den Kieler Nachrichten eine klare Antwort schuldig und begründet seinen Einstieg an der Förde damit, dass seine Trainerkarriere bei seinem ersten Engagement 2018/19 in Kiel richtig in Gang gekommen ist und der seit damals vorhandenen Bindung an den Klub: „Ich kann nichts ausschließen. Der Verein hat mir damals die Chance gegeben. In der Notlage wollte ich dem Verein etwas zurückgeben. Ich habe sehr viele Menschen sehr liebgewonnen. Ich werde mich immer in Kiel wohlfühlen.“

Geschäftsführer Olaf Rebbe will unterdessen trotz des nun geschafften Klassenerhalts nicht vom vereinbarten Zeitplan abrücken: „Wir haben uns verabredet, nach der Saison zu sprechen. Das werden wir auch so beibehalten“, so Rebbe, der nun auch gefordert sein dürfte, Walter eine Perspektive aufzuzeigen, die schon kommende Saison deutlich mehr als Abstiegskampf verspricht.

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