Holstein Kiel: Gyan de Regt als Bernhardsson-Ersatz?
Niederländischer Flügelspieler offenbar im Visier
Ein Thema in Kiel: Gyan de Regt. © IMAGO / Box to Box Pictures
Zehn Tage vor dem Saisonstart beim SV Darmstadt 98 tritt Holstein Kiel am heutigen Mittwoch (18 Uhr) zu einem Testspiel bei der TSG Hoffenheim an, das Trainer Tim Walter hinsichtlich der Anfangsformation für das Auftaktspiel die eine oder andere weitere Erkenntnis liefern soll. Weil die für Samstag gegen den Eimsbütteler TV geplante Partie aus organisatorischen Gründen abgesagt wurde, ist das Gastspiel im Kraichgau gleichzeitig die Generalprobe.
Mit dabei sein wird dann aller Voraussicht nach Alexander Bernhardsson, wenngleich der schwedische WM-Teilnehmer unverändert als Wechselkandidat gilt, sofern ein anderer Verein dazu bereit ist, die Kieler Ablösevorstellungen zu erfüllen. Der FC Kopenhagen, der nur etwas mehr als die geforderten fünf Millionen Euro Ablöse geboten haben soll und sich daraufhin zurückgezogen hat, war es nicht.
Über 1,5 Millionen Euro Ablöse?
Nicht ausgeschlossen aber, dass in den nächsten Wochen noch ein Verein auf den Plan tritt, der Bernhardsson unbedingt verpflichten will. Für diesen Fall scheinen die Störche aber vorbereitet und haben ihrerseits einen offensiven Flügelspieler im Visier. Wie aus den Niederlanden verlautet, sollen sich die Störche um Gyan de Regt bemühen, der vor einem Jahr von Vitesse Arnheim zu Excelsior Rotterdam gewechselt ist und in der zurückliegenden Saison der Eredivisie in 34 Einsätzen auf drei Tore und acht Vorlagen kam.
Anders als Bernhardsson fühlt sich de Regt zwar links wohler als rechts, kann aber auf beiden Flügeln eingesetzt werden und brächte mit 22 Jahre noch eine Menge Entwicklungspotential mit. Das Gesamtpaket allerdings hat durchaus seinen Preis, zumal Excelsior Rotterdam de Regts 2027 auslaufenden Vertrag per Option um ein weiteres Jahr verlängern kann.
Kiel soll bereits gut 1,5 Millionen Euro Ablöse geboten haben, ist aber nicht der einzige Interessent. Unter anderem sollen auch andere Zweitligisten den früheren niederländischen Junioren-Nationalspieler auf dem Zettel haben.
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