HSV: Fragezeichen hinter einem Trio

Jan Gyamerah, Klaus Gjasula und Amadou Onana erleiden Blessuren

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 01.01.21 | 07:45
Amadou Onana

Amadou Onana musste die Trainingseinheit an Silvester abbrechen. © imago images / MIS

2021 soll das Jahr werden, in dem der Hamburger SV endlich wieder in die Bundesliga zurückkehrt. Auf dem Weg zurück ins Oberhaus wollen die Verantwortlichen dabei nichts dem Zufall überlassen. So hat Trainer Daniel Thioune sowohl an Silvester zum Training gebeten als auch für den heutigen Neujahrstag eine Übungseinheit angesetzt.

Den Verlauf des letzten Trainings im Jahr 2020 allerdings hat man sich in Hamburg sicherlich anders vorgestellt. Denn mit Jan Gyamerah, Klaus Gjasula und Amadou Onana mussten gleich drei Akteure die Einheit am Donnerstag vorzeitig beenden. Auf seiner Webseite vermeldet der HSV zwar, dass das Trio nur leicht angeschlagen sein, aber dennoch steht aktuell hinter einem Einsatz am Sonntag gegen Jahn Regensburg zumindest ein kleines Fragezeichen.

Heyer als Alternative für die Sechs

Jan Gyamerah verletzte sich am Sprunggelenk, Gjasula erwischte es am Knie und bei Onana traten nach Informationen der Bild Probleme beim Sprinten auf. Während Onana beim jüngsten 2:1-Sieg in Karlsruhe nur eingewechselt wurde, standen Gyamerah und Gjasula in der Startef, sodass deren Ausfälle Veränderungen zur Folge hätten.

Gyamerah indes müsste ohnehin um seinen Platz bangen, da Tim Leibold wieder fit ist und auf die linke Abwehrseite zurückkehren dürfte. Allerdings wäre Gyamerah wohl die erste Wahl von Coach Thioune als Rechtsverteidiger anstelle von Josha Vagnoman.

Gjasula stand zuletzt vier Mal in Folge in der Anfangsformation und dürfte dafür auch gegen Regensburg vorgesehen sein. Erster Nachrücker auf der Position im defensiven Mittelfeld wäre just Onana. Fallen beide aus, müsste Thioune improvisieren, wobei insbesondere Moritz Heyer ein heißer Kandidat für die Rolle vor der Abwehr wäre. Stephan Ambrosius, in Karlsruhe krankheitsbedingt nicht dabei und nun wieder verfügbar, würde dann sicher in die Innenverteidigung zurückkehren.