HSV: Heyer und Ambrosius überzeugen im Abwehrzentrum

Neuzugang und Youngster lassen gegen Düsseldorf wenig zu

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Samstag, 19.09.2020 | 07:57
Stephan Ambrosius im Test gegen Stuttgart.

Stephan Ambrosius durfte gegen Düsseldorf erstmals über 90 Minuten in der 2. Liga ran. ©imago images/Nordphoto

Das Erstrunden-Aus im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden (1:4) kann der Hamburger SV zwar schon alleine in wirtschaftlicher Hinsicht nicht mehr wettmachen, doch immerhin ist es den Hanseaten gelungen, eine positive Reaktion auf das enttäuschende, erste Pflichtspiel der neuen Saison zu zeigen. Am Freitagabend besiegte der HSV mit Fortuna Düsseldorf einen potentiellen Konkurrenten im Aufstiegsrennen mit 2:1 und verhinderte damit auch, dass es frühzeitig wieder richtig unruhig wird.

Zum Matchwinner avancierte mit zwei Toren der just zu diesem Zweck vom 1. FC Köln verpflichtete Simon Terodde, aber auch zwei andere Akteure, die neu in der Startelf standen, hatten ihren Anteil am Erfolg. Der erst tags zuvor vom VfL Osnabrück verpflichtete Moritz Heyer und der zu einem der Gewinner der Vorbereitung avancierte Stephan Ambrosius, der in Dresden angeschlagen passen musste, bildeten eine gut funktionierende Innenverteidigung und verliehen dem Hamburger Spiel so Stabilität.

Leistner und David erst einmal außen vor

„Für Moritz war es die größte Herausforderung, nach 24 Stunden mit neuen Mitspielern und in neuen Räumen direkt zu beginnen“, hob Trainer Daniel Thioune seinen alten und neuen Schützling auf kicker.de positiv hervor, war von der Leistung des 25-Jährigen indes nach der Zusammenarbeit in Osnabrück nicht überrascht. „Die anderen Jungs haben jetzt direkt gesehen, dass er uns helfen kann“, ist der HSV-Coach überzeugt, dass Heyer auch im neuen Team schnell an Standing gewinnen wird.

„ Die anderen Jungs haben jetzt direkt gesehen, dass Moritz uns helfen kann. ”
Daniel Thioune

Für den für drei Pflichtspiele und zwei weitere Partien auf Bewährung gesperrten Toni Leistner sowie Jonas David, der seinen Platz im Vergleich zum Spiel in Dresden räumen musste, dürfte es erst einmal nicht einfach werden, zurück in die Mannschaft zu kommen. Ebenso für Gideon Jung, der wie Heyer sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Doppelsechs spielen kann, gegen Düsseldorf indes erst spät eingewechselt wurde.