HSV: Jan Gyamerah verpasst den Re-Start

Verteidiger fällt mit einer Muskelverletzung aus

Jan Gyamerah

Wieder im Pech: Jan Gyamerah verletzte sich im Training. © imago images / eu-images

In neun Tagen geht es für den Hamburger SV mit dem am 13. März kurzfristig abgesagten Gastspiel bei Greuther Fürth wieder weiter. Allerdings ohne Jan Gyamerah, der im März nach halbjähriger Zwangspause wegen eines Wadenbeinbruchs in Fürth erstmals wieder im Spieltagskader gestanden hätte. Der Rechtsverteidiger, der eigentlich nun wieder uneingeschränkt fit war, fehlte am gestrigen Donnerstag im Training – wie der HSV auf seiner Webseite mitteilte aufgrund einer Muskelverletzung am linken Hüftbeuger.

Zwei bis drei Wochen muss Gyamerah, der am gestrigen Donnerstag zumindest im Kraftraum trainieren konnte, voraussichtlich pausieren. Damit reduziert sich der Konkurrenzkampf auf der rechten Abwehrseite zunächst auf das Duell zwischen dem nach ebenfalls längerer Verletzungspause wiedergenesenen Josha Vagnoman und Jordan Beyer, der vermutlich zumindest zunächst die Nase vorne haben dürfte.

Ewerton absolviert das komplette Mannschaftstraining

Neben Gyamerah waren auch die angeschlagenen Martin Harnik und Timo Letschert nur im Kraftraum aktiv. Bei beiden ist ein Einsatz in Fürth aber nach dem für Anfang kommender Wochen anvisierten Einstieg ins Mannschaftstraining im Bereich des Möglichen. Auch Julian Pollersbeck, der wegen eines Magen-Darm-Infektes pausieren musste, sollte dann wieder mitmischen können.

Voll mit dabei war am Donnerstag beim ersten richtigen Teamtraining nach der Corona-Pause Ewerton, der nach seinem Ende Februar erlittenen Innenbandanriss langsam herangeführt wurde und gestern die gesamten 90 Trainingsminuten absolvieren konnte. Bleibt der Brasilianer von Rückschlägen verschont, verspricht auch der Kampf um die Startplätze in der Innenverteidiger viel Spannung.