HSV: Timo Letschert bald eine Alternative

Neuzugang vor Rückkehr ins Mannschaftstraining

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.09.2019 | 07:12
Timo Letschert im HSV-Training.

Timo Letschert wartet noch auf seinen ersten Einsatz für den HSV. ©imago images/Michael Schwarz

Obwohl beide wie die gesamte Mannschaft im Stadtduell beim FC St. Pauli (0:2) nicht ihren besten Tag erwischten, sind Rick van Drongelen und Gideon Jung auch weiterhin im Abwehrzentrum des Hamburger SV gesetzt. Das Duo hat sich in den ersten Wochen der Saison gefunden und besitzt nach guten Leistungen einen Vorsprung vor Kyriakos Papadopoulos, der sich mit der Rolle als Innenverteidiger Nummer drei abfinden muss.

Papadopoulos muss nun aber selbst um diesen Status bangen, da der Ende Juli von Sassuolo Calcio verpflichtete Timo Letschert auf absehbare Zeit den Konkurrenzkampf befeuern soll. Der Niederländer, der Anfang August einen Außenbandriss im Knie erlitten hat und seitdem ausgefallen war, soll am heutigen Donnerstag laut der Morgenpost erstmals wieder komplett mit der Mannschaft trainieren.

Ewerton benötigt noch Zeit

Nach sechswöchiger Zwangspause wird Letschert zwar sicherlich die eine oder andere Trainingseinheit benötigen, um zu einer vollwertigen Alternative zu werden, doch spätestens nach der nächsten Länderspielpause im Oktober dürfte der 26-Jährige den Druck auf Jung und van Drongelen sowie auch auf Papadopoulos erhöhen.

Meldet sich dann mit Ewerton (Einriss des Syndesmosebandes) auch noch der zweite Neuzugang für die Innenverteidigung zurück, wird der Kampf um die Plätze vor Keeper Daniel Heuer Fernandes richtig intensiv. Allerdings sieht es beim vom 1. FC Nürnberg gekommenen Brasilianer derzeit eher nicht nach einem kurzfristigen Comeback aus.

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