SV Darmstadt 98: Defensivverhalten in der Kritik

Torsten Frings bemängelt zu viele Gegentore

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 30.01.18 | 11:17
Torsten Frings

Schwieriges Programm vor der Brust: Torsten Frings © Imago / Sven Simon

Mit 13 Punkten aus den ersten sechs Spielen hat der SV Darmstadt 98 einen guten Start in die Saison hingelegt, doch seitdem ist ein wenig Sand ins Getriebe der Lilien gekommen. Nach zuletzt zwei Remis beim 1. FC Heidenheim (2:2) und gegen Dynamo Dresden (3:3), die jeweils erst spät gerettet werden konnten, kassierte die Mannschaft von Trainer Torsten Frings am Freitagabend beim FC Ingolstadt eine deutliche 0:3-Niederlage.

„ Wir dürften auch mit dem Aufstieg nichts zu tun haben. ”
Torsten Frings

Ein enttäuschter Frings bemängelte zwar den zumindest fragwürdigen Elfmeter, der die Ingolstädter Führung zur Folge hatte, nutzte die Gelegenheit dann auf der vereinseigenen Homepage einmal mehr, um die Erwartungshaltung in die richtigen Bahnen zu lenken: „Es war ein Spiel, aus dem wir lernen müssen. Wir werden immer als Favorit gesehen, wir sind es aber manchmal nicht und dürften auch mit dem Aufstieg nichts zu tun haben.“

Schweres Programm wartet

Verbesserungsbedarf sieht Frings aktuell vor allem in Sachen Abwehrarbeit, was nach elf Gegentoren in den vergangenen vier Partien indes nicht wirklich überrascht. „Das Abwehrverhalten ist nicht Darmstadt 98 – wir stehen für Kampf und Leidenschaft, und das wollen wir auch wieder zeigen“, fordert Frings grundlegende Dinge wieder vermehrt ein.

Direkt nach der nun anstehenden Länderspielpause wartet auf die Lilien freilich ein happiges Programm, das den wahren Leistungsstand zeigen wird. Zunächst kommt der 1. FC Nürnberg ans Böllenfalltor, dann geht es zu Fortuna Düsseldorf und danach warten mit Holstein Kiel zu Hause sowie Eintracht Braunschweig auswärts weitere, stark einzuschätzende Gegner.

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