SV Darmstadt 98: Erster Sieg unter Grammozis sorgt für ein Polster

Heimstärke als entscheidender Trumpf im Abstiegskampf?

Serdar Dursun

Erzielte gegen Kiel sein neuntes Saisonstor: Serdar Dursun © Imago / Jan Hübner

Der Einstand von Dimitrios Grammozis ist vergangene Woche bei Arminia Bielefeld (0:1) noch daneben gegangen, doch bei seiner Heimpremiere gegen Holstein Kiel durfte sich der neue Trainer des SV Darmstadt 98 am gestrigen Samstag nicht nur über einen guten Auftritt seiner Mannschaft, sondern vor allem auch über einen 3:2-Sieg freuen.

Die Lilien stehen nun bei 29 Punkten und haben unabhängig vom Ausgang des heutigen Kellerduells zwischen dem 1. FC Magdeburg und dem SV Sandhausen acht Zähler Vorsprung auf Relegationsplatz 16. Auch, weil es im neuen Jahr vor allem zu Hause wieder deutlich besser läuft. Zwar unterlag Darmstadt dem 1. FC Heidenheim mit 1:2, doch die übrigen drei Heimspiele anno 2019 wurden gegen den FC St. Pauli (3:2), Dynamo Dresden (2:0) und nun Kiel gewonnen.

Sechstbestes Heim- und schwächstes Auswärtsteam der Liga

Bis zum Saisonende dürften die Lilien, die in der Heimtabelle den sechsten Platz belegen, noch viermal vor heimischen Publikum ran. Gegen den SSV Jahn Regensburg, den VfL Bochum, den 1. FC Union Berlin und Erzgebirge Aue könnte im eigenen Stadion der Klassenerhalt perfekt gemacht werden.

Mit einer Leistung wie heute können wir auch in Hamburg etwas mitnehmen. (Marvin Mehlem)

Zunächst aber wartet mit der Reise zum Hamburger SV eine schwierige Aufgabe, zumal Darmstadt mit nur sechs Punkten aus zwölf Spielen Schlusslicht der Auswärtstabelle ist. Dennoch glaubt der gegen Kiel starke Marvin Mehlem, der die 1:0-Führung besorgte, auf der vereinseigenen Webseite auch in Hamburg an Zählbares: „Mit einer Leistung wie heute können wir auch dort etwas mitnehmen.“

Gut möglich, dass Coach Grammozis dann der gegen Kiel siegreichen Elf erneut das Vertrauen schenkt.

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