Vorschau auf Erzgebirge Aue gegen MSV Duisburg

Analyse, Aufstellung & Quoten zum Spiel am 24.02.2019

Jan Hochscheidt

Nach seinem Doppelpack auf St. Pauli will Jan Hochscheidt (r.) auch gegen Duisburg nicht hinterherlaufen © Imago / Picture Point

Nach einem Zwischenspurt in den ersten Spielen unter Trainer Torsten Lieberknecht zeigt der Trend des MSV Duisburg schon seit längerem wieder nach unten. Als Schlusslicht und zugleich eines der formschwächsten Teams der Liga reisen die Zebras nun zu Erzgebirge Aue und stehen dort bereits mächtig unter Druck. Aue hat nach dem letzte Woche eingefahrenen ersten Dreier im neuen Jahr derweil die Chance, sich ins Mittelfeld abzusetzen.

Hinweis: Der erhöhte Gewinn wird am nächsten Tag gutgeschrieben.

Erzgebirge Aue: Kalig für Cacutalua

Aues Bilanz gegen den MSV Duisburg ist mit nur drei Siegen und drei Unentschieden aber bereits neun Niederlagen klar negativ. Selbst im eigenen Stadion bringt es Aue bei einem Remis und vier Duisburger Auswärtssiegen nur auf zwei Erfolge. So entführte der MSV auch vergangene Saison mit einem 3:1-Sieg alle drei Punkte aus dem Erzgebirge. Dafür aber gewann Aue das Hinspiel der laufenden Spielzeit in Duisburg mit 2:1.

Der 2:1-Erfolg beim FC St. Pauli hat in Aue nach zuvor zwei Niederlagen zum Jahresauftakt sowie der Spielabsage gegen den 1. FC Köln für Erleichterung gesorgt. Nachdem zuvor Präsident Helge Leonhardt die Mannschaft und Trainer Daniel Meyer in die Pflicht genommen hatte, war die Reaktion sehr positiv.

Auch deshalb sind nun keine größeren Änderungen zu erwarten. Allerdings muss Coach Meyer seine Dreierkette, die am Millerntor nicht zuletzt des starken Organisators Dominik Wydra für deutlich mehr Stabilität sorgte als zuvor beim 0:3 gegen den FC Ingolstadt eine Viererreihe, auf einer Position umbauen. Grund dafür ist die Gelbsperre von Malcolm Cacutalua, für den Fabian Kalig nach gerade verbüßter Sperre beginnen wird.

Weiterhin nicht dabei sind mit Steve Breitkreuz und Dennis Kempe zwei wichtige Akteure, deren Ausfälle zumindest auf St. Pauli von Wydra und Robert Herrmann aber mehr als gut kompensiert wurden.

MSV Duisburg: Schnellhardt wieder dabei

Dass ein erneuter Abstieg in die 3. Liga für den Verein schwerwiegende Folgen hätte, wurde auf der Mitgliederversammlung am Mittwoch deutlich. Trainer Torsten Lieberknecht, bereits im letzten Jahr mit Eintracht Braunschweig abgestiegen, weiß natürlich um den Ernst der Lage, konnte die Talfahrt mit acht Niederlagen in den letzten neun Pflichtspielen aber bisher auch nicht stoppen.

In Aue freilich starten die Zebras einen neuen Versuch, die Trendwende zu schaffen. Die personellen Möglichkeiten halten sich allerdings aufgrund der Ausfälle des nochmals gesperrten Enis Hajri sowie der weiter verletzten Joseph Baffoe, Sebastian Neumann, Christian Gartner und Borys Tashchy in Grenzen.

Mit Kevin Wolze und Moritz Stoppelkamp, die vergangene Woche gegen Union Berlin (2:3) beide den Anpfiff auf der Bank erlebten, könnten aber zwei gestandene Profis mit Erfahrung auch in schwierigen Situationen ins Team zurückkehren.

Sicher zurück in der Startelf erwartet wird Fabian Schnellhardt, der gegen Union aufgrund muskulärer Probleme nur eingewechselt werden konnte. Schnellhardt könnte zusammen mit Lukas Fröde eine Doppelsechs bilden und zugleich das Spiel strukturieren. Stanislav Iljutcenko dürfte unterdessen in den Sturm rücken, nachdem John Verhoek dort vergangene Woche keinerlei Akzente setzen konnte.

Tipps & Quoten zum Spiel

TV-Tipps: Live-Übertragung auf Sky & Sky Go (Anstoß: Sonntag, 13.30 Uhr), Free-TV-Highlights ab 19.30 Uhr bei Sky Sport News HD und Sport 1. Kommentator: Sven Schröter

Unser abschließender Wett Tipp:

Während es beim MSV alles andere als rund läuft, hat Aue mit dem Sieg auf St. Pauli richtig Selbstvertrauen getankt und in der am Millerntor gezeigten Verfassung sowie mit den eigenen Fans im Rücken gute Chancen, einen Heimdreier nachzulegen. »Jetzt mit 10.00-Quote (statt 2.20) bei Bet3000 auf Aue-Sieg tippen.